Sonntag, 19. Juni 2011

❁ Hugo Montenegro: "The Shark" { Musik }

Ein Tip für die Fans von Easy Listening: "The Shark" (YouTube-Video) von Hugo Montenegro, aus dem Soundtrack zu "Lady in Cement" (1968). Zum ersten Mal habe ich "The Shark" bei LuxuriaMusic gehört.

P.S.: Einbetten von YouTube-Videos funktioniert leider nicht mehr so ohne weiteres, seit YouTube den entsprechenden Code geändert hat. Sorry!

Dienstag, 14. Juni 2011

❁ Über lügende Politiker und anderes { Kritisches }

Vor ein paar Tagen habe ich über Google eine Suche zu "Politiker lügen" gestartet. Wie erwartet, haben die Beiträge, die ich zum Thema gelesen habe, meinen Eindruck bestätigt. Meiner Ansicht nach sind die Bürger aber selbst schuld, wenn sie aus ihren Erfahrungen nicht lernen und sich - ergo - immer wieder aufs Neue belügen lassen, nach dem Motto: Ja, was sollen wir denn sonst machen? Hier fällt mir ein Satz von Hermann Hesse ein, der - leider - heute aktueller ist denn je:

"Der Mensch ist des Denkens nicht in hohem Maße fähig."

Dieser eine Satz umreißt, so meine ich, das Kernproblem sehr gut: der breiten Masse fehlt ganz einfach die Intelligenz, um sich wirksam gegen die herrschenden Mißstände zu wehren - so zu wehren, dass sich grundsätzlich etwas ändert. Wie so etwas funktioniert, kann man sehr gut in dem Wikipedia-Eintrag zu den Montagsdemonstrationen nachlesen, die 1989/1990 mit zum Ende der damaligen DDR beigetragen haben.

Ich sehe da - im Hinblick etwa auf die aktuell stattfindenden "Montagsdemonstrationen"1 - allerdings ein grundsätzliches Problem. Die DDR-Bürger hatten als Modell die - relativ freie- westliche Welt. Welches Modell haben wir aber heute? Meiner Ansicht nach ist das eine der wichtigen Fragen überhaupt. Wenn man beispielsweise gegen Großprojekte wie "Stuttgart 21" demonstriert, ist das zwar schön und gut, aber solche Projekte sind doch nur Symptome eines kranken Systems. Hier greift der Protest meiner Ansicht nach einfach nicht weit genug. Es hat m. E. auch keinen Sinn, sich über lügende Politiker zu beklagen, wenn man kein alternatives System aufzeigen kann, das ohne diese auskommen würde.
1 Was mich gerade an den Demonstrationen zu "Stuttgart 21", aber auch an Demonstrationen zu anderen Themen, stört, ist, dass sie schnell ins Karnevalhafte abgleiten und mir da einfach der nötige Ernst fehlt. Mit Schreien und Pfeifen erreicht man eben nicht viel; ich persönlich finde das einfach nur ärgerlich. Bei mir entsteht da eher der Eindruck, dass die Demonstration für die Teilnehmer einfach eine Möglichkeit ist, sich irgendwie abzureagieren.

Sonntag, 12. Juni 2011

❁ Sound-Kulisse { Internet }

Höre gerade über den Sleepbot Environmental Webcast Meeresrauschen (aufgenommen von Gordon Hempton), nachdem bei LuxuriaMusic gerade ein - eher enervierender - Mambo lief.

❁ Eigenständig { Fotografie }



Images © Copyright by Laurence Demaison. Courtesy of Galerie Esther Woerdehoff.

Seit ich einmal auf Arte einen Bericht über sie gesehen habe, bin ich - zumindest von ihren früheren Sachen - hin und weg. Die Rede ist von der französischen Fotografin Laurence Demaison, die einen a) sehr experimentellen und b) absolut eigenständigens Stil hat. Das Besondere an ihren Fotos ist, dass sie allesamt - mehr oder weniger verfremdete -Selbstportraits sind.

❁ Modefotografie { Fotografie }

Gerade habe ich über Google spaßeshalber nach "Fotograf Stuttgart Mode" gesucht. Die Ergebnisse haben mich aber - wie ich eigentlich schon vermutet hatte - allesamt enttäuscht. Das scheint mir so ein - weltweiter - Trend zu sein: technisch sauber fotografiert, eine Handvoll von Klischee-Posen - das war's dann aber auch schon. Wirklich inspirierte Fotos sucht man oft vergebens. Mein Haupt-Kritikpunkt: die Models wirken allesamt zu "glatt" und leblos - irgendwie "überprofessionell". Wirklich lebendige Modelle findet man allenfalls bei Spitzenfotografinnen wie Ellen von Unwerth, die ja selber einmal Model war. Vielleicht kann sie sich von daher besser in die Models einfühlen - ergo diese unnachahmlich Ungezwungenheit, das man sonst oft vergeblich sucht.

Donnerstag, 9. Juni 2011

❁ Tendenzen { Persönliches }

Wenn ich - wie heute abend wieder - mal in der Stuttgarter Innenstadt bin, wird mir bewußt, wie krass sich alles verändert (hat). Dabei vermute ich, dass das Gros gerade der jüngeren Leute davon überhaupt nichts merkt. Wenn man dagegen über dreißig Jahre in einer Stadt gewohnt hat und sich innerhalb von nur ein paar Jahren so viel verändert, ist das schon ein deutlicher Einschnitt. Was mir vor allem auffällt, ist, das alles so unpersönlich und hektisch geworden ist. Die Menschen erscheinen mir immer abweisender (um nicht zu sagen: unfreundlicher) und nur mit sich selbst und ihrer eigenen Welt beschäftigt.

❁ Erkenntnis { Persönliches }

Wenn ich mir Artikel bzw. Blog-Beiträge zu kritischen Themen anschaue, kommt mir der Verdacht, dass es in Zeiten des Internets beinahe unmöglich geworden ist, in einer bestimmten Sache zu einem klaren Konsens zu kommen. Das ist eben die Kehrseite einer solch inflationären Anhäufung von Daten.

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