Sonntag, 17. Dezember 2017

Ausklang zur Nacht | Persönliches

Da ich von den bestellten "Spaghetti Quattro Formaggi" nicht wirklich satt geworden bin, habe ich noch ein Müsli gegessen. Dann habe ich gesehen, dass ich mit diesem Beitrag heute insgesamt fünfzehn (!) Beiträge geschrieben habe. Mehr werde ich für heute wohl nicht mehr schreiben.

Nochmal "Bird Lives!" | Jazz



So, jetzt habe ich zwei Exemplare von Ross Russells Charlie-Parker-Biografie "Bird Lives!": mein altes, mittlerweile total zerlesenes Exemplar (siehe oben) von 19831 sowie das neue, das heute im Briefkasten war. Stellt sich die Frage, ob ich das alte Exemplar behalte oder es wegwerfen soll. In jedem Fall habe ich jetzt zur Erinnerung ein Foto.
1 Erschienen damals bei Da Capo Press. ISBN: 0 7043 3094 6.

Jimi Hendrix | Musik

Ich würde gerne mal ein YouTube-Video mit "Third Stone From The Sun"1 von Jimi Hendrix posten, aber die Versionen, die auf YouTube zu finden sind, sind (anscheinend; genau kann ich das nicht beurteilen) Versionen, die auf Single veröffentlicht wurden. Ich möchte aber die auf "Are You Experienced" (1967) veröffentlichte LP-Version posten, die ich zwar im Internet gefunden habe, aber nur auf irgend so einer obskuren MP3-Seite. Dabei ist mein Verhältnis zu Jimi Hendrix sehr ambivalent, und während ich in der zweiten Hälfte der Siebzigerjahre mal ein ziemlicher Jimi-Hendrix-Fan war, ist mein Verhältnis zu ihm deutlich kritischer geworden. Ich erkenne zwar seine bahnbrechenden Leistungen in der Erneuerung der elektrischen Gitarre an, aber dass er vom Magazin "Rolling Stone" gar zum besten Gitarristen aller Zeiten erklärt wurde, halte ich schlicht für übertrieben (um es milde auszudrücken). Ich finde solche Polls (von denen es ja eine ganze Reihe gibt) überdies sehr problematisch, u. a. deshalb, weil nur Instrumentalisten aus dem Pop-, Rock- bzw. Blues-Bereich berücksichtigt werden2. Und was soll "bester Gitarrist" überhaupt heißen? Bester worin? Eben!
1 Meiner Ansicht nach mit das Fortgeschrittenste, was Jimi Hendrix im Laufe seiner ca. drei- bis vierjährigen Karriere auf Platte veröffentlicht hat.
2 Da geht's schon los: Wo ist Django Reinhardt? Wo ist Wes Montgomery? Wo ist John McLaughlin?

CinePaint | Computergrafik



Nachdem ich jahrelang ohne CinePaint ausgekommen bin, habe ich mir vor ca. einem halben Jahr mal die Mühe gemacht, wirklich alle fehlenden Programmbibliotheken zu installieren. Dann lief CinePaint (1.0-4) zwar, aber nur mittels 'sudo cinepaint'. Nachdem ich kurz rumprobiert habe, nutze ich CinePaint gerade nur dafür, Screenshots in 16-bit Farbitefe herunterzusampeln, weil im Gimp 2.8, mit dem ich sonst arbeite, kleine Schrift praktisch unleserlich wird. An sich ist CinePaint, das bis zu 32-bit Farbtiefe pro Kanal unterstützt, fürs Editieren von Film gedacht, aber es kann auch für das Editieren von Fotos u. ä. verwendet werden, wenn es auch nur rudimentäre Filter wie "Unscharf maskieren" zur Verfügung stellt. Ich bin mal gespannt, wie das wird, wenn der Gimp 16- bzw. 32-bit Farbtiefe pro Kanal hat. (Ich weiß nicht genau, wie da der Stand der Dinge ist.)

16:09 Uhr | Persönliches

Gerade habe ich aus dem Briefkasten das vorige Woche nochmal bestellte Buch "Bird Lives!" von Ross Russell geholt und mir bei dem Pizza-Service hier im Haus "Spaghetti Quattro Formaggi" bestellt, die ich in ca. 15 Minuten abholen kann. Nur ein Frischkäse zum Mittagessen war eben noch etwas zu wenig!

Nebenherhören | Persönliches

Da mir die Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach heute am Sonntagnachmittag auf Dauer doch etwas zu schwermütig waren, habe ich kurz entschlossen nochmal "Martha" von den Jefferson Airplane gehört. Und im Augenblick läuft gerade "The Ballad of You & Me & Pooneil", wie "Martha" von dem Album "After Bathing At Baxter's". Derweil habe ich mir noch eine Tasse Kaffee gemacht, während gerade - ebenfalls von den Jefferson Airplane - das melancholische "Today" läuft, zu finden auf dem 1967 erschienenen Album "Surrealistic Pillow".

Nochmal Cloudinary | Internet



Hier nochmal etwas zu Cloudinary, wo ich (kostenlos) meine ganzen Bilder hoste. Ich bin mit Cloudinary wirklich sehr zufrieden. Das Hochladen und Verlinken von Bildern geht wirklich sehr einfach und intuitiv, nachdem mein Speicherplatz hier auf Twoday voll ist.

Johann Sebastian Bach: "Cello Suiten" | Musik


An dieser Stelle möchte ich nach meinem letzten Beitrag die von Johann Sebastian Bach komponierten sechs Suiten für Violoncello posten, hier in der imho definitiven Version von Pablo Casals.

Noch ein abstraktes Gemälde | Malerei



"Ohne Titel." Acryl auf Packpapier. © Copyright 1995/96 by Claus Cyrny.

Dieses Gemälde habe ich 1995/96 auf grundiertes Packpapier gemalt, während im Hintergrund eine Cello-Suite von Johann Sebastian Bach (ich glaube, es war Suite Nr. 5) lief.

Nochmal: Django Reinhardt | Jazz

Nachdem mein Interesse für Django Reinhardt für mich ganz unerwartet wieder erwacht ist, habe ich jetzt immerhin 13 Beiträge geschrieben, in denen ich ihn nicht erwähnt habe. Trotzdem ist er für mich einer der ganz Großen im Jazz (was ja angesichts seines Handicaps1 umso erstaunlicher ist). Man könnte beinahe sagen, dass da der Geist über die Materie gesiegt hat. Bemerkenswert auch, dass sich Django Reinhardt in seiner auf Schallplatte dokumentierten Karriere (von 1928 bis 1953) immer weiter entwickelt hat. Ein Höhepunkt ist für mich das Jahr 1947, wo er größtenteils mit elektrisch verstärkter Gitarre aufgenommen hat (woran sich Puristen, die die Aufnahmen des Quintette du Hot Club de France mit Stéphane Grappelli vorziehen, stören mögen). Was ich mir wünsche, ist die definitve Django-Reinhardt-Film-Dokumentation, die diesem Ausnahme-Musiker wirklich gerecht wird, und die sich nicht wie der Film "Django - ein Leben für die Musik" von Etienne Colmar lediglich auf das Jahr 1943 beschränkt (das in musikalischer Hinsicht wenig bemerkenswert ist).
1 Dazu möchte ich einen Auszug aus meiner Django-Reinhardt-Biografie posten, die ich ab 2002 geschrieben habe:
"Nachdem Django Reinhardt im Jahre 1928 - achtzehnjährig - bereits seine ersten Schallplattenaufnahmen gemacht hatte (hauptsächlich mit dem Orchester des Akkordeonisten Jean Vaissade), unterbrach ein Vorfall am 2. November desselben Jahres jäh seine Karriere als Musiker. Django war inzwischen bereits verheiratet - für Zigeuner in diesem Alter keine Seltenheit. Nachdem er an diesem bewußten Abend von seiner Arbeit nach Hause in seinen Wohnwagen am Stadtrand von Paris gekommen war, gerieten durch ein Mißgeschick die in dem Wohnwagen befindlichen Zelluloid-Blumen, die seine Frau verkaufen wollte, in Flammen! Django und seine erste Frau Florine "Bella" Mayer (in zweiter Ehe war er mit seiner Cousine Sophie "Naguine" Ziegler verheiratet), konnten sich zwar retten, jedoch war Djangos linke Hand, die für Gitarristen so wichtige Greifhand, schwer verletzt worden! Auch am Körper hatte er so schwere Verbrennungen davongetragen, daß er für die nächsten achtzehn Monate ans Bett gefesselt war. Während er sich mühevoll von diesem Schicksalsschlag erholte, hatte man ihm - auf Anraten des Arztes - seine Gitarre ins Hospital gebracht. Nun sollte man meinen, daß nach einer solchen Katastrophe seine Karriere als Musiker ein für alle Mal beendet gewesen wäre, aber Django brachte es mit eiserner Disziplin fertig, mit der verletzten Hand, von der lediglich noch Daumen, Zeige- und Mittelfinger voll funktionstüchtig waren, eine völlig neue Grifftechnik mit rasanten Single-Note-Läufen und den für ihn so charakteristischen Moll-Akkorden zu entwickeln. Als Nachwirkung dieses Zwischenfalls hatte er allerdings von nun an eine panische Angst vor Feuer und wurde noch lange von Alpträumen heimgesucht, aus denen er schweißgebadet erwachte."

Silvester | Persönliches

An Silvester werde ich in die Ludwigsburger Scala zu der Veranstaltung (mit Disco) "Wild For The Night" gehen, nachdem sich eine Frau, die ich über Quoka kontaktiert hatte, nach anfänglichem Interesse nicht mehr gemeldet hat. Jetzt muß ich mir nur noch eine Karte besorgen, was am bequemsten online geht. Jetzt bin ich mal gespannt, wie diese Silvester-Party wird. Angeblich soll es da auch ein Buffet geben.

13:18 Uhr | Persönliches

Ich war gerade eine halbe Stunde spazieren und habe beim Trölsch einen Milchkaffee getrunken und ein Bircher Müsli gegessen. Es war relativ kalt, insbesondere hat ein kalter Wind geweht. Geschneit (wie mir jemand vor ein paar Tagen gesagt hat) hat es allerdings (noch) nicht.

11:37 Uhr | Persönliches

Gitarre spielen geht immer noch nicht richtig, und ich möchte gern wissen, was da mit meinem linken Ringfinger los ist1. Alternativ höre ich gerade nochmal das schöne "Martha" von Jefferson Airplane, trinke eine Tasse Kaffee und überlege mir, was ich noch posten könnte. Ich habe mir gerade "Wooden Ships" von Crosby, Stills & Nash und danach "Cowgirl In The Sand" von Neil Young angehört, konnte mich aber nicht dazu entschließen, diese beiden Stücke (bzw. eins von beiden) hier zu posten.
1 Ob das vom Gitarrespielen kommt? Ich war deswegen ja schon beim Arzt, aber der hat nur gemeint, es wäre nichts Ernstes.

Das Rock-Lexikon | Musik



Das obige "Rock-Lexikon" von Siegfried Schmidt-Joos und Barry Graves habe ich mir 1974 gekauft, weil ich, wenn sich meine Schulkameraden über Musik unterhalten haben, mitreden können wollte. Dieses ausgezeichnet geschriebene Lexikon bildete dann auch die Grundlage für mein - über die Jahrzehnte angewachsenes - Wissen über Musik. 1974 zu Weihnachten bekam ich dann auch meine erste Stereoanlage, eine Kompaktanlage von Dual, und dann konnte ich mir auch die Platten kaufen, die im bebilderten Mittelteil des "Rock-Lexikons" empfohlen wurden.

Fehlermeldung | Musik



Eigentlich wollte ich das YouTube-Video zu "Martha" von Jefferson Airplane posten, aber ich bekam - wie zuvor bei "Hooker 'n' Heat" - nur eine Fehlermeldung. Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Jedenfalls ist "Martha" auf dem Album "After Bathing At Baxter's" zu finden. "After Bathing At Baxter's" war meine erste Platte von Jefferson Airplane, die ich mir gekauft habe, weil sie in dem (übrigens absolut empfehlenswerten) "Rock-Lexikon" von Siegfried Schmidt-Joos und Barry Graves empfohlen wurde.

Samstag, 16. Dezember 2017

Vorfreude | Persönliches

Ich freue mich schon darauf, im Januar - bis dahin ist das Buch ausgeliehen - wieder mal Adalbert Stifters Roman "Der Nachsommer" zu lesen.

Zitat aus der Wikipedia:
"Beschrieben wird ein idealisierter, vom Leben abgeschirmter, teilweise synthetischer Weg eines jungen Menschen in das Erwachsenwerden."

Qualität | Blogs

Ich habe gerade einen Beitrag über "Evening In Paris (Il y a fort longtemps)" von der französischen Vokalgruppe Les Double Six wieder gelöscht, weil ich mit dem Beitrag überhaupt nicht zufrieden war. Es "lief" irgendwie überhaupt nicht beim Schreiben, und dementsprechend fehlte es dem Beitrag irgendwie an Qualität1. Davor hatte ich mir ein YouTube-Video mit einem Ausschnitt aus Louis Malles Klassiker "Fahrstuhl zum Schafott" von 1958 - unterlegt mit der Musik von Miles Davis - ausgesucht, aber auch damit war ich nicht zufrieden.
1 Allen, denen Qualität am Herzen liegt, kann ich unbedingt "Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten" von Robert M. Pirsig empfehlen. In diesem Buch ist "Qualität" ein ganz zentraler Begriff.

Zitat | Film und Fernsehen

"How did you do that? You move like they do." - Trinity zu Neo

Das obige Zitat stammt aus dem Film "The Matrix" (1999), und zwar sagt Trinity (Carrie-Anne Moss) das auf dem Dach zu Neo (Keanu Reeves).

Abendessen | Persönliches



So, und weil ich jetzt doch Hunger habe, mache ich mir (was ich heute mittag eigentlich nicht vorgehabt hatte) eine Packung "Miracoli", d. h. ich nehme eine angebrochene halbe Packung Spaghetti, die ich noch da hatte, und dazu kommt dann die "Miracoli"-Soße. (Und in dem Tütchen mit Käse1 ist so wenig, dass man das auch hätte weglassen können.)

Nach dem Essen kann ich sagen, dass die "Miracoli"-Soße absolut nicht der Hit ist. Da schmecken die Billig-"Miracoli" (auch wenn sie anders heißen) vom Aldi besser. Darüber hinaus reicht das Tomatenmark gerade für eine Portion.
1 Ich wollte das eigentlich fotografieren, aber der Auto-Focus meiner Kamera hat mal wieder nicht scharf gestellt. Beim zweiten Versuch hat's aber geklappt (siehe folgendes Foto):

Überlegung | Internet

Ungefähr seit gestern bin ich am Überlegen, ob ich für meine Django-Reinhardt-Site "Djangology", die derzeit im Internet-Archiv ein Schattendasein führt, einen eigenen Webspace kaufen soll. Am liebsten wäre mir natürlich ein kostenloser Webspace wie bei Arcor, aber die haben alle so unschöne Domain-Namen. Meine Wunsch-Domain wäre http://www.djangology.org, die noch verfügbar ist. Wenn da nicht im Moment das fehlende Geld wäre. Ich rechne pro Jahr mit Kosten so um die € 50,- € 70,- (das wären pro Monat € 5,83).

15:45 Uhr | Persönliches

Während ich gerade wieder einen Kaffee trinke, überlege ich, was ich noch posten könnte. Ein Thema wäre visual fx und 3D-Grafik. Für beides habe ich mich mal sehr interessiert; ich war - von 2007 bis 2013 - sogar als Journalist auf der FMX im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Jetzt ist mir das alles so fern wie der Mond. Dabei ist mein Desinteresse gerade für 3D-Grafik vorwiegend auf meine - über die Jahre, immer wieder - frustrierenden Versuche zurückzuführen, mich in das in den Ubuntu-Quellen enthaltene 3D-Programm Blender einzuarbeiten. Und wenn ich mal einen Einstieg gefunden habe, wurde das Interface wieder überarbeitet und ich mußte - z. T. unterbrochen von längeren Pausen - wieder mehr oder weniger von vorn anfangen. Dabei bin ich ja bestimmt nicht dumm; Blender und ich sind schlicht und einfach nicht sehr kompatibel. Und zu visual fx: Dafür habe ich mich interessiert, seit ich per Zufall 1998 auf der damals so genannten Film- und Medienbörse - dem Vorläufer der FMX - war. Dann kam 1999 "The Matrix" in die Kinos, und das war natürlich toll. (Ein Autor der deutschsprachigen Filmzeitschrift "Steadycam" hat "The Matrix" "den Hyperfilm" genannt.) Und: Während ich diesen Beitrag schreibe und gerne das eine oder andere Film-Still (z. B. Neo auf dem Dach, wie er den auf ihn abgefeuerten Kugeln ausweicht) posten würde, werden ich wieder mit dem Thema "Copyright" konfrontiert. Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass da - gerade für Blogger - eine praktikable Lösung gefunden werden sollte, mit der alle Beteilgten leben können. Utopie?

Probleme mit AbiWord ("Flackern") | Software



Wenn ich ein in AbiWord erstelltes .abw-Dokument öffne, kommt seit einiger Zeit (ich weiß nicht mehr genau, wie lange schon) so ein komisches "Flackern", das ich mir nicht erklären kann. Ich habe AbiWord schon deinstalliert und wieder neu installiert, aber das Problem besteht nach wie vor. Komisch! Vielleicht hilft eine Google-Suche. (Tatsächlich habe ich folgenden Thread entdeckt.)

Ich habe als Lösungsversuch das Standard-Thema Ambience durch Radiance ersetzt, aber das "Flackern" besteht nach wie vor. Interessant ist, dass das Problem nur bei einem geöffneten Dokument auftritt. Öffne ich AbiWord mit einem leeren Dokument, ist alles in Ordnung. Ein einfaches Test-Dokument, das ich erstellt und abgespeichert habe, wurde ohne Probleme geöffnet. Schon komisch!

12:15 Uhr | Persönliches

Ich komme gerade aus der Stadt zurück, wo ich mir u. a. in der Bibliothek den "Nachsommer" von Adalbert Stifter ausleihen wollte. Das Buch war aber bis Anfang Januar ausgeliehen, und so bin ich wieder gegangen. Ich war dann noch einkaufen, aber der ganze Trubel heute am Samstagvormittag war mir einfach zuviel, und so bin ich froh, wieder zu Hause in meinem Appartment zu sein. Ich habe auch gesehen, dass ich aufpassen muß, dass dieses Blog kein reines Django-Reinhardt-Blog wird. Ich habe in den letzten Tagen doch relativ viel von ihm gepostet. Ich habe heute vormittag zwar etwas eingekauft, aber ich hatte gerade keinen großen Hunger, und so habe ich mir nur ein belegtes Brötchen und einen Kaffee gemacht, während ich überlege, was ich heute sonst noch posten kann.

Django Reinhardt: "Boléro" (1937) | Jazz


Noch ein Boléro von Django Reinhardt, diesmal der am 14. Dezember 1937 aufgenommene "Boléro", nicht zu verwechseln mit dem "Troublant Boléro", den Django Reinhardt das erste Mal 1948 aufgenommen hat. Dieser Boléro hier ist insofern ein Novum, als er komplett durcharrangiert ist, d. h. keine Soli enthält. Besetzung: Philippe Brun, Gus Deloof, André Cornille [tp], Guy Paquinet, Josse Breyère [tb], Maurice Cizeron [fl], Michel Warlop, P. Bartel, Swetschin [vi], Django Reinhardt [g-solo], Joseph Reinhardt, Eugène Vées [g-rhythm], Louis Vola [b].

Info | Blogs



Dieses Blog ist nun auch in dem Blog-Verzeichnis Bloggerei gelistet.

Freitag, 15. Dezember 2017

Django Reinhardt: "Troublant Boléro" (1949) | Jazz


Diese von Django Reinhardt [g] und Stéphane Grappelli [vi] im Januar/Februar 1949 in Rom zusammen mit einer italienischen Rhythmusgruppe1 aufgenommen Version2 des von Django komponierten "Troublant Boléro" ist meine absolute Lieblingsversion, die u. a. auf einer Doppel-LP zu finden ist, die ich mir 1980 auf dem Stuttgarter Flohmarkt gekauft habe. Vom "Troublant Boléro" gibt es verschiedene Versionen, darunter eine schöne von 1951 mit Sinfonieorchester3.
1 Gianni Safred [p], Marco Pecori [b] und Aurelio de Carolis [dr].
2 Auf CD veröffentlicht als "Django Reinhardt in Rome 1949/1950".
3 Mit einer bestechenden Einleitung, arrangiert vom Dirigenten Wal-Berg (eigentlich: Voldemar Rosenberg).

Erfolgserlebnis | Persönliches

Nachdem ich die letzten beiden Beiträge geschrieben habe, stelle ich fest, dass mir das Schreiben wieder Spaß macht.

Es geht doch | Gitarre



Habe gerade Django Reinhardts Version von "Clair De Lune" nachgespielt (in D-Moll), was - ungeachtet der Schmerzen in meinem linken Ringfinger - unerwartet Spaß gemacht hat. Ich habe mir da z. T. eigene, relativ "kompakte" Akkorde zusammengesucht, und das Ganze klingt (fast) so wie Django Reinhardts Version vom 16. April 1947. Habe sogar - mit nur zwei Fingern - ein paar Melodielinien improvisiert.

Im Archiv | Internet

Im Internet-Archiv habe ich überraschend einen (wenn auch relativ kleinen) Teil meines Django-Reinhardt-Blogs :: django|log :: entdeckt, u. a. mit einem Beitrag über Django Reinhardts Vornamen.

Da der Link zu dem Beitrag im Internet-Archiv nicht funktioniert, hier nochmal für Interessierte der ganze Text (ohne Links):
"Obwohl als Taufname von Django Reinhardt immer wieder der Name Jean-Baptiste auftaucht, ist das definitiv falsch. Wie auf der Geburtsurkunde eingetragen (es gibt davon einen Scan in der Gypsy Jazz Encyclopedia, die aber momentan wegen Wartungsarbeiten nicht zu erreichen ist) ist Djangos richtiger Name schlicht und einfach Jean Reinhardt. "Jean Baptiste Reinhardt" lautet der in der Geburtsurkunde eingetragene Name des Vaters. Das stimmt so aber auch wieder nicht ganz, wie Michael Dregni in seiner Biografie "Django: The Life and Music of a gypsy legend" auf S. 4 darlegt.

Dregni gibt als wirklichen Namen von Djangos Vater Jean-Eugène Weiss an, was insofern etwas für sich hat, als schon Charles Delaunay in seiner Biografie als Namen von Djangos Vater "Jean Vées" angegeben hat. "Vées" jedoch ist einfach "Weiss", französisch ausgesprochen. Dass Djangos Vater in der Urkunde "Jean Baptiste Reinhardt" heisst, erklärt Dregni damit, dass dieser von französischen Gendarmen gesucht wurde und auf diese Weise seine wahre Identität verschleiern wollte. Unterschrieben hat der Vater lediglich mit "J B Reinhard"; das abschließende "t" im Text der Urkunde - diese listet als Eltern "Jean Baptiste Reinhardt" und "Laurence Reinhardt" - wurde offenbar zusätzlich eingefügt. So wird auch klar, weshalb Vorfahren Djangos mütterlicherseits mit dem Namen Reinhardt um 1870 in Straßburg gelebt haben können.

Nachdem ich in Dregnis Biografie allerdings den Abschnitt über Djangos Geburt in Liberchies in Belgien gelesen habe, bin ich, was diese Biografie angeht, doch etwas skeptisch. Dregni beschriebt hier Details, die er unmöglich wissen kann (z. B. wer bei der Taufe mit wem zusammengestanden hat), so dass ich mich schon frage, wie authentisch das, was Dregni schreibt, aufs Ganze gesehen ist, und obwohl ich mir überlegt hatte, ob ich mir diese Biografie kaufen soll, nehme ich jetzt doch erst einmal Abstand davon."

Literaturempfehlungen | Literaturtip

Hier ein paar Bücher, die für mich irgendwann wichtig waren, einfach so, ohne viele Kommentare:

16:27 Uhr | Persönliches

Ich lese mir gerade den Wikipedia-Artikel über Django Reinhardt durch (wobei ich festgestellt habe, dass hier einzelne Formulierungen bzw. technische Details von meiner eigenen Django-Reinhardt-Site "Djangology" eingeflossen sind). Mir ist gerade sehr langweilig, nachdem der Raum, in dem ich malen wollte, abgeschlossen ist. Gitarre spielen ist gerade auch schwierig, und so sitze ich am PC und schreibe diesen Beitrag.

13:54 Uhr | Persönliches

Ich trinke gerade eine Tasse Kaffee und habe vorhin dem Guggenheim Museum in New York eine Email geschrieben, weil ich gerne doch mal das Foto eines Gemäldes von Mark Rothko posten würde. Gitarre spielen geht im Augenblick nur schlecht, wegen der Probleme, die ich gerade mit meinem linken Ringfinger habe. Ich habe vorhin kurz versucht, "Tenderly" in der Version von Chet Atkins zu spielen, habe das aber schnell aufgegeben, eben weil mir mein Ringfinger weh tut. Dann habe ich einen Link zu der Adolf-Hölzel-Ausstellung entdeckt, in der ich 2009 war. Und gerade überlege ich mir, was ich heute nachmittag noch mache. Vielleicht male ich wieder. Ein Blatt von dem Block, den ich mir gekauft habe, habe ich schon grundiert, wobei ich mich gefragt habe, ob das nicht zuviel des Guten ist. Früher habe ich ja auf Packpapier gemalt, und da war Grundieren schon sinnvoll.

Chet Atkins: "Tenderly" | Musik


Diese schöne Version von "Tenderly" (komponiert von Walter Gross) ist auf dem Album "Chet Atkins In Three Dimensions" enthalten. Chet Atkins war einer der Pioniere des sog. Nashville-Sounds.

Carl Kress & Dick McDonough: "Danzon" | Jazz


Von der 6 LPs umfassenenden Box "The Jazz Guitar": "Danzon" von Carl Kress [g] und Dick McDonough [g].

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Adolf Hölzel: "Dachauer Moos IV" | Malerei



Adolf Hölzel: "Dachauer Moos IV". © Copyright by Adolf Hölzel Stiftung. Mit freundlicher Genehmigung.

"Dachauer Moos IV"1 ist eines meiner Lieblingsbilder von dem 1853 - im selben Jahr wie Vincent van Gogh und Ferdinand Hodler - in Olmütz, Mähren geborenen Adolf Hölzel2, der nach einer Zeit in Dachau 1905 an die Stuttgarter Kunstakademie berufen wurde (Adolf Hölzel lebte bis zu seinem Tod 1934 in Stuttgart). Als einer der Wegbereiter der abstrakten Malerei (seine "Komposition in Rot" von 1905) gehörten zu seinen Schülern Oskar Schlemmer, Johannes Itten oder Ida Kerkovius. Sein umfangreicher kunsttheoretischer Nachlaß befindet sich im Besitz der Staatsgalerie Stuttgart.
1 "Dachauer Moos IV" von 1905. Öl auf Leinwand (50,5 x 60 cm). Im Besitz des Kunstmuseums Stuttgart.
2 Auf Adolf Hölzel aufmerksam geworden bin ich über eine Ausstellung von Pastellen von ihm in der damals (Anfang der Neunzigerjahre) noch existierenden Galerie Döbele in Stuttgart.

Theme für Firefox | Internet



So ein Theme für Firefox hätte ich gerne wieder (es ist von 2005). Ich habe schon gesucht und es auch gefunden (es heißt Orbit Orange), aber es ist mit meiner Version von Firefox (57.0.1) nicht kompatibel.

Noch ein paar Urlaubsbilder | Fotografie








Fotos © Copyright 2017 by Claus Cyrny.

Ich wollte noch ein paar Fotos von meinem Urlaub im Juli in Cuxhaven posten. Vielleicht fahre ich nächstes Jahr wieder hin.

Django-Reinhardt-Gitarren | Gitarre



Ich wollte eigentlich einen Beitrag über den (akustischen) Gitarren-Typ posten, den Django Reinhardt vorwiegend verwendet hat, aber die (relativ preiswerten) Gitarren dieses Typs vom chinesischen Hersteller Saga waren sowohl bei Gypsy Guitars als auch bei Amazon ausverkauft1. Mehr zu originalen Selmer-Gitarren findet ihr auf meiner - leider nur noch im Internet-Archiv existierenden - Website "Djangology".
1 Dafür habe ich bei Gypsy Guitars eine Richwood gefunden, aber das ist wirklich ein ganz billiges Einsteiger-Modell für € 199,-. Und hier habe ich ein "Django"-Modell von Kirkland (auch ein asiatischer Hersteller) für € 399,- entdeckt.

05:42 Uhr | Persönliches

Ich bin schon seit ca. halb vier Uhr wach und trinke gerade die dritte oder vierte Tassee Kaffee, während ich mir "Tenderly" in der Version von Chet Atkins anhöre, die ich mal auf Platte hatte. Gestern habe ich mir "Bird Lives!" von Ross Russell bestellt, über das ich ja schon geschrieben habe. Mit dem Gitarrespielen muß ich gerade pausieren, weil mir mein linker Ringfinger weh tut. Ich war schon beim Arzt, aber der hat gemeint, es wäre nichts Ernstes.

George Shearing Quintet: "Cotton Top" | Jazz


Das 1949 vom "klassischen" George Shearing Quintet aufgenommene "Cotton Top" ist eine Komposition von Gitarrist Chuck Wayne. Besetzung: George Shearing [p], Chuck Wayne [g], Margie Hyams [vibr], John Levy [b], Denzil Best [dr].

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