Samstag, 3. Februar 2018

Antonio Carlos Jobim: "Cupids" | Musik


Ich weiß nicht mehr genau, wann und wo ich dieses Stück zum ersten Mal gehört habe, aber die etwas melancholische Melodie hatte es mir irgendwie angetan. Nun habe ich "Cupids" auf YouTube wiederentdeckt und konnte nicht umhin, es hier zu posten. Das ist eben Musik, die noch eine gewisse Qualität hat, was man von dem, was derzeit in den Top 20 läuft, kaum noch behaupten kann.

16:06 Uhr | Persönliches

Nachdem ich Kaffee getrunken habe, habe ich mich nochmal beim Gitarrespielen aufgenommen, und zwar habe ich "Round About Midnight" von Thelonious Monk gespielt. Abgesehen von ein paar Flüchtigkeitsfehlern war das für den Anfang ganz ok.

Dann denke ich noch über einen Beitrag zum Thema "Django Reinhardt und der moderne Jazz" nach. Ich habe da ein paar Zitate, aber ob ich die ohne Erlaubnis der Autoren posten darf (es sind nur ein paar Sätze), weiß ich nicht genau. Der Tenor: Während Charles Delaunay Django Reinhardt in seiner Biografie als harmonisches Genie ansieht1, werfen Schmitz/Maier Delaunay unkritische Idelalisierung Reinhardts vor. Ich habe leider das Buch von Schmitz/Maier zugemacht, ohne mir die betreffende Seitenzahl zu notieren, deshalb muß ich das Zitat nochmal suchen. Beim Kindle ist das praktisch: Den kann man ausschalten, und beim erneuten Einschalten kann man wieder auf genau derselben Seite weiterlesen.
1 Die betreffende Stelle bei Delaunay (auf S. 159) lautet in der Übersetzung:
„Es ist vor allem in den Sphären der Harmonik, wo die moderne Schule [der Bebop] Djangos Stil beeinflußt hat. Reinhardt war schon immer ein genialer Harmoniker. Er weiß genau, wie er die kühnste Note in einem Akkord auswählt, ohne Korrektheit und Balance zu opfern. Dank der Kraft der elektrischen Gitarre trifft diese Technik den Zuhörer ins Mark [ … ].“
Eben diesen Sachverhalt stellen Schmitz/Maier in ihrem 1985 beim Oreos-Verlag erschienenen Buch "Django Reinhardt" massiv in Frage. Wie gesagt, ich muß die betreffende Stelle nochmal suchen.

Aufnehmen mit Audacity (4) | Verschiedenes



Heute morgen kam der Postbote und hat mir das bestellte Mikrofon gebracht. Jetzt bin ich mal gespannt, ob das mit der Aufnahme klappt. Das erste, was ich festgestellt habe, ist, dass ich ein Verlängerungskabel brauche.

So, nach ein paar Versuchen hat es dann auch geklappt, und hier könnt ihr meine erste Aufnahme hören. Zuerst kam gar nichts, dann habe ich die Aufnahmegeräte durchprobiert, bis ich das passende Gerät (HDA Intel: ALC889A Analog (hw:0,0. RearMic:0)) gefunden hatte. Beim allerersten Test war das Mikrofon noch übersteuert, bis ich in Audacity die Aufnahmelautstärke zurückgedreht und im Alsa-Mixer dasselbe gemacht habe. Mein Gitarrespiel ist auf der Aufnahme noch nicht so fließend; außerdem habe ich zwei Verspieler rauseditiert, aber für das erste Mal klingt es, wie ich finde, gar nicht so schlecht.

Django-Reinhardt-Blog | Blogs

Mit meinem neuen Blog über Django Reinhardt tue ich mich - bis jetzt wenigstens - sehr schwer. Es ist - ander als hier bei Twoday - irgendwie unbefriedigend,. so ins Nichts hinein zu schreiben. Ergo habe ich gerade auch wenig Motivation, einen neuen Beitrag zu verfassen. Dabei mangelt es mir an Stoff absolut nicht, lese ich doch drei Bücher über Django Reinhardt parallel: die Biografie von Charles Delaunay, die ich selber besitze, dann die Biografie von Michael Dregni, die mir meine Schwester auf den Kindle geladen hat, den ich gerade ausgeliehen habe, und schließlich das Buch von Schmitz/Maier ("Django Reinhardt", Oreos-Verlag), das ich mir per Fernleihe ausgeliehen habe.

06:08 Uhr | Persönliches



Ich bin schon seit ca. 04:30 Uhr wach und habe bereits zwei Tassen des sehr guten Tchibo Caffè Crema getrunken. Vorhin habe ich "Days of Winde and Roses" in der Version von Wes Montgomery gehört. Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich so früh schon zum Trölsch gehen soll, der um 06:30 Uhr aufmacht. Was dagegen spricht, ist, dass ich mir das Frühstück beim Trölsch jeden Tag einfach nicht leisten kann. So habe ich mir unter anderem den Wikipedia-Artikel zu "The Incredible Jazz Guitar of Wes Montgomery" durchgelesen. In diesem speziellen Fall ist der Titel des Albums wirklich nicht übertrieben. Man muß dazu wissen, dass Wes Montgomery nicht mit einem Plektrum, sondern mit seinem Daumen gespielt hat. Vor diesem Hintergrund ist das, was er da auf diesem epochemachenden Album spielt, in der Tat unglaublich. Man nehme nur das allererste Stück "Airegin" und höre sich an, welche schnellen Melodieläufe Wes Montgomery da mit seinem Daumen spielt. Weitere Anspieltips: "Four on Six" sowie "Mister Walker".

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