Samstag, 16. Dezember 2017

Samstagmittag | Persönliches

Ich komme gerade aus der Stadt zurück, wo ich mir u. a. in der Bibliothek den "Nachsommer" von Adalbert Stifter ausleihen wollte. Das Buch war aber bis Anfang Januar ausgeliehen, und so bin ich wieder gegangen. Ich war dann noch einkaufen, aber der ganze Trubel heute am Samstagvormittag war mir einfach zuviel, und so bin ich froh, wieder zu Hause in meinem Appartment zu sein. Ich habe auch gesehen, dass ich aufpassen muß, dass dieses Blog kein reines Django-Reinhardt-Blog wird. Ich habe in den letzten Tagen doch relativ viel von ihm gepostet. Ich habe heute vormittag zwar etwas eingekauft, aber ich hatte gerade keinen großen Hunger, und so habe ich mir nur ein belegtes Brötchen und einen Kaffee gemacht, während ich überlege, was ich heute sonst noch posten kann.

Django Reinhardt: "Boléro" (1937) | Jazz


Noch ein Boléro von Django Reinhardt, diesmal der am 14. Dezember 1937 aufgenommene "Boléro", nicht zu verwechseln mit dem "Troublant Boléro", den Django Reinhardt das erste Mal 1948 aufgenommen hat. Dieser Boléro hier ist insofern ein Novum, als er komplett durcharrangiert ist, d. h. keine Soli enthält. Besetzung: Philippe Brun, Gus Deloof, André Cornille [tp], Guy Paquinet, Josse Breyère [tb], Maurice Cizeron [fl], Michel Warlop, P. Bartel, Swetschin [vi], Django Reinhardt [g-solo], Joseph Reinhardt, Eugène Vées [g-rhythm], Louis Vola [b].

Info | Blogs



Dieses Blog ist nun auch in dem Blog-Verzeichnis Bloggerei gelistet.

Freitag, 15. Dezember 2017

Django Reinhardt: "Troublant Boléro" (1949) | Jazz


Diese von Django Reinhardt [g] und Stéphane Grappelli [vi] im Januar/Februar 1949 in Rom zusammen mit einer italienischen Rhythmusgruppe1 aufgenommen Version2 des von Django komponierten "Troublant Boléro" ist meine absolute Lieblingsversion, die u. a. auf einer Doppel-LP zu finden ist, die ich mir 1980 auf dem Stuttgarter Flohmarkt gekauft habe. Vom "Troublant Boléro" gibt es verschiedene Versionen, darunter eine schöne von 1951 mit Sinfonieorchester3.
1 Gianni Safred [p], Marco Pecori [b] und Aurelio de Carolis [dr].
2 Auf CD veröffentlicht als "Django Reinhardt in Rome 1949/1950".
3 Mit einer bestechenden Einleitung, arrangiert vom Dirigenten Wal-Berg (eigentlich: Voldemar Rosenberg).

Erfolgserlebnis | Persönliches

Nachdem ich die letzten beiden Beiträge geschrieben habe, stelle ich fest, dass mir das Schreiben wieder Spaß macht.

Es geht doch | Gitarre



Habe gerade Django Reinhardts Version von "Clair De Lune" nachgespielt (in D-Moll), was - ungeachtet der Schmerzen in meinem linken Ringfinger - unerwartet Spaß gemacht hat. Ich habe mir da z. T. eigene, relativ "kompakte" Akkorde zusammengesucht, und das Ganze klingt (fast) so wie Django Reinhardts Version vom 16. April 1947. Habe sogar - mit nur zwei Fingern - ein paar Melodielinien improvisiert.

Im Archiv | Internet

Im Internet-Archiv habe ich überraschend einen (wenn auch relativ kleinen) Teil meines Django-Reinhardt-Blogs :: django|log :: entdeckt, u. a. mit einem Beitrag über Django Reinhardts Vornamen.

Da der Link zu dem Beitrag im Internet-Archiv nicht funktioniert, hier nochmal für Interessierte der ganze Text (ohne Links):
"Obwohl als Taufname von Django Reinhardt immer wieder der Name Jean-Baptiste auftaucht, ist das definitiv falsch. Wie auf der Geburtsurkunde eingetragen (es gibt davon einen Scan in der Gypsy Jazz Encyclopedia, die aber momentan wegen Wartungsarbeiten nicht zu erreichen ist) ist Djangos richtiger Name schlicht und einfach Jean Reinhardt. "Jean Baptiste Reinhardt" lautet der in der Geburtsurkunde eingetragene Name des Vaters. Das stimmt so aber auch wieder nicht ganz, wie Michael Dregni in seiner Biografie "Django: The Life and Music of a gypsy legend" auf S. 4 darlegt.

Dregni gibt als wirklichen Namen von Djangos Vater Jean-Eugène Weiss an, was insofern etwas für sich hat, als schon Charles Delaunay in seiner Biografie als Namen von Djangos Vater "Jean Vées" angegeben hat. "Vées" jedoch ist einfach "Weiss", französisch ausgesprochen. Dass Djangos Vater in der Urkunde "Jean Baptiste Reinhardt" heisst, erklärt Dregni damit, dass dieser von französischen Gendarmen gesucht wurde und auf diese Weise seine wahre Identität verschleiern wollte. Unterschrieben hat der Vater lediglich mit "J B Reinhard"; das abschließende "t" im Text der Urkunde - diese listet als Eltern "Jean Baptiste Reinhardt" und "Laurence Reinhardt" - wurde offenbar zusätzlich eingefügt. So wird auch klar, weshalb Vorfahren Djangos mütterlicherseits mit dem Namen Reinhardt um 1870 in Straßburg gelebt haben können.

Nachdem ich in Dregnis Biografie allerdings den Abschnitt über Djangos Geburt in Liberchies in Belgien gelesen habe, bin ich, was diese Biografie angeht, doch etwas skeptisch. Dregni beschriebt hier Details, die er unmöglich wissen kann (z. B. wer bei der Taufe mit wem zusammengestanden hat), so dass ich mich schon frage, wie authentisch das, was Dregni schreibt, aufs Ganze gesehen ist, und obwohl ich mir überlegt hatte, ob ich mir diese Biografie kaufen soll, nehme ich jetzt doch erst einmal Abstand davon."

Literaturempfehlungen | Literaturtip

Hier ein paar Bücher, die für mich irgendwann wichtig waren, einfach so, ohne viele Kommentare:

16:27 Uhr | Persönliches

Ich lese mir gerade den Wikipedia-Artikel über Django Reinhardt durch (wobei ich festgestellt habe, dass hier einzelne Formulierungen bzw. technische Details von meiner eigenen Django-Reinhardt-Site "Djangology" eingeflossen sind). Mir ist gerade sehr langweilig, nachdem der Raum, in dem ich malen wollte, abgeschlossen ist. Gitarre spielen ist gerade auch schwierig, und so sitze ich am PC und schreibe diesen Beitrag.

13:54 Uhr | Persönliches

Ich trinke gerade eine Tasse Kaffee und habe vorhin dem Guggenheim Museum in New York eine Email geschrieben, weil ich gerne doch mal das Foto eines Gemäldes von Mark Rothko posten würde. Gitarre spielen geht im Augenblick nur schlecht, wegen der Probleme, die ich gerade mit meinem linken Ringfinger habe. Ich habe vorhin kurz versucht, "Tenderly" in der Version von Chet Atkins zu spielen, habe das aber schnell aufgegeben, eben weil mir mein Ringfinger weh tut. Dann habe ich einen Link zu der Adolf-Hölzel-Ausstellung entdeckt, in der ich 2009 war. Und gerade überlege ich mir, was ich heute nachmittag noch mache. Vielleicht male ich wieder. Ein Blatt von dem Block, den ich mir gekauft habe, habe ich schon grundiert, wobei ich mich gefragt habe, ob das nicht zuviel des Guten ist. Früher habe ich ja auf Packpapier gemalt, und da war Grundieren schon sinnvoll.

Chet Atkins: "Tenderly" | Musik


Diese schöne Version von "Tenderly" (komponiert von Walter Gross) ist auf dem Album "Chet Atkins In Three Dimensions" enthalten. Chet Atkins war einer der Pioniere des sog. Nashville-Sounds.

Carl Kress & Dick McDonough: "Danzon" | Jazz


Von der 6 LPs umfassenenden Box "The Jazz Guitar": "Danzon" von Carl Kress [g] und Dick McDonough [g].

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Adolf Hölzel: "Dachauer Moos IV" | Malerei



Adolf Hölzel: "Dachauer Moos IV". © Copyright by Adolf Hölzel Stiftung. Mit freundlicher Genehmigung.

"Dachauer Moos IV"1 ist eines meiner Lieblingsbilder von dem 1853 - im selben Jahr wie Vincent van Gogh und Ferdinand Hodler - in Olmütz, Mähren geborenen Adolf Hölzel2, der nach einer Zeit in Dachau 1905 an die Stuttgarter Kunstakademie berufen wurde (Adolf Hölzel lebte bis zu seinem Tod 1934 in Stuttgart). Als einer der Wegbereiter der abstrakten Malerei (seine "Komposition in Rot" von 1905) gehörten zu seinen Schülern Oskar Schlemmer, Johannes Itten oder Ida Kerkovius. Sein umfangreicher kunsttheoretischer Nachlaß befindet sich im Besitz der Staatsgalerie Stuttgart.
1 "Dachauer Moos IV" von 1905. Öl auf Leinwand (50,5 x 60 cm). Im Besitz des Kunstmuseums Stuttgart.
2 Auf Adolf Hölzel aufmerksam geworden bin ich über eine Ausstellung von Pastellen von ihm in der damals (Anfang der Neunzigerjahre) noch existierenden Galerie Döbele in Stuttgart.

Theme für Firefox | Internet



So ein Theme für Firefox hätte ich gerne wieder (es ist von 2005). Ich habe schon gesucht und es auch gefunden (es heißt Orbit Orange), aber es ist mit meiner Version von Firefox (57.0.1) nicht kompatibel.

Noch ein paar Urlaubsbilder | Fotografie








Fotos © Copyright 2017 by Claus Cyrny.

Ich wollte noch ein paar Fotos von meinem Urlaub im Juli in Cuxhaven posten. Vielleicht fahre ich nächstes Jahr wieder hin.

Django-Reinhardt-Gitarren | Gitarre



Ich wollte eigentlich einen Beitrag über den (akustischen) Gitarren-Typ posten, den Django Reinhardt vorwiegend verwendet hat, aber die (relativ preiswerten) Gitarren dieses Typs vom chinesischen Hersteller Saga waren sowohl bei Gypsy Guitars als auch bei Amazon ausverkauft1. Mehr zu originalen Selmer-Gitarren findet ihr auf meiner - leider nur noch im Internet-Archiv existierenden - Website "Djangology".
1 Dafür habe ich bei Gypsy Guitars eine Richwood gefunden, aber das ist wirklich ein ganz billiges Einsteiger-Modell für € 199,-. Und hier habe ich ein "Django"-Modell von Kirkland (auch ein asiatischer Hersteller) für € 399,- entdeckt.

05:42 Uhr | Persönliches

Ich bin schon seit ca. halb vier Uhr wach und trinke gerade die dritte oder vierte Tassee Kaffee, während ich mir "Tenderly" in der Version von Chet Atkins anhöre, die ich mal auf Platte hatte. Gestern habe ich mir "Bird Lives!" von Ross Russell bestellt, über das ich ja schon geschrieben habe. Mit dem Gitarrespielen muß ich gerade pausieren, weil mir mein linker Ringfinger weh tut. Ich war schon beim Arzt, aber der hat gemeint, es wäre nichts Ernstes.

George Shearing Quintet: "Cotton Top" | Jazz


Das 1949 vom "klassischen" George Shearing Quintet aufgenommene "Cotton Top" ist eine Komposition von Gitarrist Chuck Wayne. Besetzung: George Shearing [p], Chuck Wayne [g], Margie Hyams [vibr], John Levy [b], Denzil Best [dr].

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Django Reinhardt: "Clair De Lune" | Jazz


"Clair De Lune" von Joseph Kosma wurde am 16. April 19471 in Paris aufgenommen. Besetzung: Django Reinhardt [g-solo], Michel de Villier [cl, as], Eddie Bernard [p], Joseph Reinhardt [g-rhythm], Willy Lockwood [b] sowie Al Craig [dr].
1 Bei dieser Session wurden insgesamt fünf Titel aufgenommen, davon vier in Quintett-Besetzung (mit Django Sextett): Am 15. Februar 2010 habe ich mir zu dieser Session notiert:

Diese Aufnahmen wurden während einer einzigen Session am 16. April 1947 aufgenommen. Neben dem fantastischen und von Gérard Lévêque arrangierten "Minor Blues" (nicht zu verwechseln mit dem "Minor Swing"), der mit der kompletten Big Band Django's Music aufgenommen wurde, wurden vier Titel in kleiner Besetzung eingespielt, die für mich in der gesamten Diskografie von Djano Reinhardt ein absolutes Juwel darstellen, insbesondere die oben genannten Aufnahmen, in denen Michel de Villier vom Altsaxophon zur Klarinette wechselt. Die übrigen Musiker sind - neben Django [g] - Eddie Bernard [p], Joseph Reinhardt [g-rhythm], Willy Lockwood [b] sowie Al Craig [dr].

Kaffee | Verschiedenes



So, jetzt habe ich mir doch nochmal Pads von Eduscho gekauft, weil mir der Kaffee vom Aldi nicht besonders schmeckt (er ist eben billig). Als ich vom Einkaufen zurückgekommen bin, habe ich mir auch gleich eine Tasse Kaffee ("Gala") gemacht, und er schmeckt doch deutlich besser als der "Tizio"-Kaffee vom Aldi. Von daher war meine Einschätzung, dass der Kaffee aus meiner Senseo-Maschine immer gleich schmeckt, doch nicht zutreffend.

Claude Thornhill Orchestra: "Snowfall" (1947) | Jazz


Passend zu Jahreszeit (auch wenn wir gar keinen richtigen Winter mehr haben): "Snowfall"1 vom Claude Thornhill Orchestra von 1947. "Snowfall" war die Titelmelodie dieser Band.
1 Arrangiert von Claude Thornhill selbst. Daneben kamen die Arrangements dieser einflußreichen Big Band (mit Waldhörnern und einer Tuba) u. a. von Rusty Dedrick und Gil Evans. Beeinflußt wurde z. B. das Miles Davis Nonett (das sog. "Capitol Orchestra") von 1949/50, das versuchte, den Klang der Claude Thornhill Big Band auf eine kleinere Formation zu übertragen. Die Aufnahmen dieses Nonetts wurden als "Birth Of The Cool" veröffentlicht.

George Barnes Octet (1946) | Jazz



Ich kann diese schöne LP mit dem absolut nostalgischen Sound1 wirklich nur empfehlen. Ich habe mir diese Platte 1986 gekauft, muß sie aber (aus mir unerfindlichen Gründen) wieder verkauft haben, weil ich sie nicht mehr finde. Anspieltips: "I Can't Give You Anything But Love" und "Chicago". Dazu muß man wissen, dass es sich hier um sog. transcriptions handelt. War die Nadel einmal auf der Aufnahmematrize, mußte die Band das ganze Stück ohne einen einzigen Fehler durchspielen.2
1 Ein Stück von der LP, das ich bei YouTube gefunden habe, ist "Zebra's Derby".
2 Ich bin ja kein Fachmann, was Plattenaufnahmen angeht; das habe ich so jedenfalls in dem Text auf der PLattenrückseite gelesen.

08:00 Uhr | Persönliches

So, jetzt ist es 08:00 Uhr und ich kann darf wieder Gitarre spielen.

Louis Stewart: "All The Things You Are" | Jazz


Diese Version von "All The Things You Are" stammt von dem Album "Louis The First" (1975) von Louis Stewart. Besetzung: Louis Stewart [g], Martin Walshe [b] und John Wadham [dr].

06:48 Uhr | Persönliches



Während gerade "I'm In The Mood For Love", gesungen von Jo Stafford, läuft, habe ich mich entschlossen, als ersten Jazz-Standard "Autumn In New York"1 zu lernen, was nicht allzu schwierig ist (nur ein "b")2.

Und nochmal zu Jo Stafford: Wie ich schon an anderer Stelle an anderer Stelle geschrieben habe, kann man ihre Lieder wunderbar nebenher hören, und sie heben sich absolut wohltuend von dem ganzen Mist ab, der derzeit in den Top 20 läuft.
1 Seht auch folgenden Beitrag.
2 Hmmm - "nicht allzu schwierig" ist gut. Ich muß ja erst mal alle Töne auf der Gitarre finden. Dazu kommt noch, dass die Gitarre eine Oktave höher notiert wird, als sie klingt.

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