Historisches { Geschichte }
Auch wenn sich das in meinem letzten Beitrag vielleicht so angehört hat, so ist "Tradition statt Fortschritt" natürlich nicht der Tenor des ganzen Buches ("Die Zukunft der Geschichte" von Christian Graf von Krockow). Auf Seite 33 weist Graf von Krockow auf ein Ereignis hin, das auch für die weitere europäische Geschichte von nachhaltiger Bedeutung war: die von Thomas Jefferson verfasste US-amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776. Hier wurde - bereits 13 Jahre vor der Französischen Revolution von 1789 - das Ideal von Freiheit, Gleichheit und dem Streben nach Glück zum Fundament für eine neue, weitab von der europäischen Feudalgesellschaft angelegte Gesellschaftsordnung. Das war eine Zäsur, die durch den Neubeginn auf einem anderen Kontinent - unter anderen, neuen Bedingungen - überhaupt erst möglich wurde.
So wird mir auf einmal klar, wieviel wir - heute, in der jetzigen BRD, aber auch in Europa insgesamt - den USA verdanken, und das wie gesagt bei allen Vorbehalten - die, wie ich ebenfalls in diesem Buch erfahre, so neu auch wieder nicht sind. Graf von Krockow zitiert hier u. a. den deutschen Philosophen Max Wundt mit dem 1918 veröffentlichten Satz "Was deutsch ist, soll deutsch bleiben."
So wird mir auf einmal klar, wieviel wir - heute, in der jetzigen BRD, aber auch in Europa insgesamt - den USA verdanken, und das wie gesagt bei allen Vorbehalten - die, wie ich ebenfalls in diesem Buch erfahre, so neu auch wieder nicht sind. Graf von Krockow zitiert hier u. a. den deutschen Philosophen Max Wundt mit dem 1918 veröffentlichten Satz "Was deutsch ist, soll deutsch bleiben."
:: Claus - 13. Jan, 00:37 UTC + 1:00


