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An alle Leute, die sich (noch) einen Rest von kritischem Menschenverstand bewahrt haben: Wehrt euch gegen die Massenverblödung um euch herum. Ich finde die Zustände hierzulande langsam unerträglich und beängstigend - umso mehr, als die breite Masse das alles praktisch widerstandslos mitmacht. (Paranoid? Schön wär's!)

Sonntag, 16. Juli 2006

:: CinePaint und GTK { Linux }

Aktuell kompiliert1 im Hintergrund (via Shell) gerade GTK+ 1.2.9, das ich - zusätzlich zu GTK+ 2.x für den Gimp - benötige, um mir nun doch CinePaint 0.21 zu installieren, da es mit "Glasgow" wohl noch etwas dauern wird (letzte Deadline war der 4. Juli).

Heute vormittag und gerade eben habe ich eine ganze Weile herumgesucht und -probiert, da beim Kompilieren der CinePaint-Dateien ./configure aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen lt. 'gtk-config' die Version 1.2.9 anzeigt, de facto allerdings irgendwo Version 1.2.10 vorhanden ist. Mal sehen, vielleicht klappt's jetzt, nachdem ich die in /usr/local/include/gtk-1.2 installierte Version kurzerhand gelöscht habe.
1 Beim Kompilieren wird aus dem (üblicherweise in C geschriebenen) Quellcode (wird in Form von Archiven heruntergeladen; bei Linux entweder als tar.gz oder tar.bz) eines oder mehrere lauffähige Programme (sog. binaries) erstellt. Ich verwende zum Kompilieren den freien Compiler gcc (GNU Compiler Collection). Unter Linux läuft die Kompilierung üblicherweise in drei Schritten ab:
  1. './configure'. Dabei wird gecheckt, ob alle Voraussetzungen für das eigentliche Kompilieren (erforderliche Bibliotheken etc.) vorhanden sind.
  2. 'make'. In diesem zweiten Schritt läuft die eigentliche Kompilierung ab. Anfänger werden vielleicht zuerst ob der Unmenge an Codezeilen erschrecken, die da in der Shell an einem vorbeiflimmern, aber die wirklich gravierenden Fehler werden am Schluß angezeigt (dasselbe gilt für die übrigen Schritte).
  3. 'make install'. In diesem letzten Schritt werden die ganzen erforderlichen Verzeichnisse angelegt und die kompilierten Dateien hineinkopiert. Wenn für den normalen User schreibgeschütze Bereiche benutzt werden sollen, muß bei Ubuntu Linux vor den drei Befehlen jeweils 'sudo' stehen, wodurch man/frau für die jeweilige Shell-Session root-Rechte erhält. Bei anderen Linux-Distributionen kommt man oft über 'su' in den root-Modus.
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