{ Alternatives }

Mittwoch, 4. Oktober 2006

Von Raben und Fischen | Alternatives

Als ich vor ca. zwei Wochen im Stuttgarter Unteren Schloßgarten auf Höhe der Mineralbäder war, habe ich den dortigen Raben ein paar Stücke von einem Tafelbrötchen abgegeben. Was mich frappiert hat: Zuerst war da wirklich nur ein einzelner Rabe, aber als ich ihm einen Brocken hingeworfen habe, kamen vielleicht zehn bis zwanzig Sekunden später eine ganze Horde weiterer Raben angeflogen, die auch etwas abhaben wollten. Und heute, diesmal in der Stuttgarter Innenstadt, habe ich bei Tauben etwas Ähnliches beobachtet.

Gut, jetzt werden manche vielleicht sagen, daß das doch "ganz normal" ist. Für mich stellt sich hier aber die Frage: Woher wissen die anderen Vögel (die ja teilweise hunderte von Metern entfernt sind), daß es da Futter gibt? Haben (was ich ehrlich gesagt nicht glaube) Vögel ein so fein entwickeltes Gehör, daß sie das auf diese Weise wahrnehmen, oder wie soll das sonst funktionieren?

Meine erstaunliche Vermutung: Vögel können sich telepathisch verständigen. Ich meine hier aber nicht sprichwörtliches"Gedankenlesen" (wozu Vögel wahrscheinlich nicht hoch genug entwickelt sind), sondern eine Art "intuitives Feld", über das einfache Informationen ohne wesentliche zeitliche Verzögerung übertragen werden.

Ein anderes Beispiel für verzögerungsfreien Informationsaustausch im Tierreich sind Fischschwärme. Beim Anschauen von Filmaufnahmen ist mir aufgefallen, daß ein ganzer Fischschwarm wie ein einziger Fisch schlagartig die Richtung ändert. Schon damals habe ich mich gefragt, wie da wohl die "Abstimmung" zwischen den einzelnen Fischen funktioniert und die Vermutung gehegt, daß auch das über eine Art von "Feld" funktionieren muß.

Den Anstoß zu diesem Beitrag hat natürlich - wie könnte es anders sein - das Buch "Tachyonen Orgonenergie Skalarwellen" von Marco Bischof geliefert, in dem ich zum ersten Mal wirklich ernsthafte, überzeugende wissenschaftliche Begründungen für sog. "feinstoffliche" Felder gelesen habe.

Mittwoch, 19. Juli 2006

Gab es vor 33 Millionen Jahren bereits Menschen? | Alternatives

Gerade bin ich auf folgende Website [englisch] gestoßen, wo auf verschiedene in Kalifornien von Goldgräbern gemachten geologischen Funde hingewiesen wird. So wurden 1877 in einer ca. 33 bis 55 Millionen Jahre alten Gesteinsschicht, die während des sog. Tertiärs entstanden ist, ein steinerner Mörser sowie ein Pistill gefunden.1

Ich komme sowieso immer mehr zu der Überzeugung, daß vieles an unserem anerkannten Weltbild2 so überhaupt nicht stimmt.3 Gerade durch das WWW ist es ja möglich, sich praktisch auf allen Gebieten bis ins Detail hinein - ggf. unterstützt durch entsprechende Literatur - umfassend zu informieren und darüber hinaus auf alternative Weltsichten und Fakten zu stoßen, die vor dem WWW lediglich Fachkreisen bekannt waren.

Oft läuft so etwas dann ja unter dem Etikett "Konspiration", aber ich meine, da machen wir es uns etwas zu einfach. Mir scheint dieses immer mehr in Mode kommende Etikett vielmehr ein Zeichen dafür zu sein, daß wir zu bequem sind, liebgewonnene alte (und unrichtige) Vorstellungen - und damit ein Stück vermeintliche "Sicherheit" - aufzugeben und statt dessen eben ein solches Etikett benutzen, um uns mit neuen Tatsachen nicht auseinandersetzen zu müssen.
1 Gerade entdeckt: Einige kritische Anmerkungen [englisch] zu diesem Thema von Paul Heinrich. Heinrich weist u. a. in Zusammenhang mit dem Buch "Forbidden Archeology" von Michael A. Cremo und Richard L. Thompson zutreffend darauf hin, daß es die Absicht der Autoren ist, Belege für die in den sog. Veden [englisch] erwähnten Hinweise auf die gleichzeitige Existenz primitiver und fortgeschrittener Menschen zu finden.
Während ich persönlich das online verfügbare Vorwort [englisch] von "Forbidden Archeology" sehr überzeugend finde, stolpere ich dann aber wie gesagt über diesen - ganz am Schluß erwähnten - Bezug zu den Veden und dem Bhaktivedanta Institute. Ich finde es problematisch, einen religiösen Text als Ausgangspunkt für naturwissenschaftliche Belege historischer Gegebenheiten, die zudem hunderttausende bis Millionen Jahre vor dem Verfassen dieses Textes liegen, anzuführen (die Veden wurden ca. 2500 bis 500 vor Christi verfaßt). Davon abgesehen empfinde ich den im Vorwort des Buches erwähnten Sachverhalt jedoch schlüssig und gut fundiert. Sehr bezeichnend erscheinen mir hier insbesondere die Hinweise auf die bewußte Unterdrückung neuer Fakten, die nicht in das etablierte naturwissenschaftliche Bild hineinpassen. "Naturwissenschaft" ist schließlich nichts Statisches, auch wenn eine Reihe von Leuten das offenbar nicht einsehen will, sondern eher ein Fluß, der sich stetig verändert.
2 Etwas polemisch überspitzt könnte man sagen, daß wir - im übertragenen Sinne - immer noch glauben, die Erde sei eine Scheibe.
3 In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf das absolut lesenswerte Buch "Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten" von Robert M. Pirsig hinweisen, in dem der Autor u. a. deutlich macht, daß Schüler in erster Linie nicht für eigenständige (und womöglich - ungeheurer Gedanke - von der herrschenden Lehrmeinung abweichende) Leistungen gute Noten bekommen, sondern für Anpassung an das System (lies: Lehrer, Lehrpläne etc.).

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