Gerade bin ich auf
folgende Website [englisch] gestoßen, wo auf verschiedene in Kalifornien von Goldgräbern gemachten geologischen Funde hingewiesen wird. So wurden
1877 in einer ca.
33 bis 55 Millionen Jahre alten Gesteinsschicht, die während des sog.
Tertiärs entstanden ist, ein
steinerner Mörser sowie ein
Pistill gefunden.
1
Ich komme sowieso immer mehr zu der Überzeugung, daß vieles an unserem anerkannten Weltbild
2 so überhaupt nicht stimmt.
3 Gerade durch das
WWW ist es ja möglich, sich praktisch auf allen Gebieten bis ins Detail hinein - ggf. unterstützt durch entsprechende Literatur - umfassend zu informieren und darüber hinaus auf alternative Weltsichten und Fakten zu stoßen, die vor dem
WWW lediglich Fachkreisen bekannt waren.
Oft läuft so etwas dann ja unter dem Etikett
"Konspiration", aber ich meine, da machen wir es uns etwas zu einfach. Mir scheint dieses immer mehr in Mode kommende Etikett vielmehr ein Zeichen dafür zu sein, daß wir zu bequem sind, liebgewonnene alte (und unrichtige) Vorstellungen - und damit ein Stück vermeintliche "Sicherheit" - aufzugeben und statt dessen eben ein solches Etikett benutzen, um uns mit neuen Tatsachen nicht auseinandersetzen zu müssen.
1 Gerade entdeckt: Einige
kritische Anmerkungen [englisch] zu diesem Thema von
Paul Heinrich.
Heinrich weist u. a. in Zusammenhang mit dem Buch
"Forbidden Archeology" von
Michael A. Cremo und
Richard L. Thompson zutreffend darauf hin, daß es die Absicht der Autoren ist, Belege für die in den sog.
Veden [englisch] erwähnten Hinweise auf die gleichzeitige Existenz primitiver und fortgeschrittener Menschen zu finden.
Während ich persönlich das online verfügbare
Vorwort [englisch] von
"Forbidden Archeology" sehr überzeugend finde, stolpere ich dann aber wie gesagt über diesen - ganz am Schluß erwähnten - Bezug zu den
Veden und dem
Bhaktivedanta Institute. Ich finde es problematisch, einen religiösen Text als Ausgangspunkt für naturwissenschaftliche Belege historischer Gegebenheiten, die zudem hunderttausende bis Millionen Jahre
vor dem Verfassen dieses Textes liegen, anzuführen (die
Veden wurden ca.
2500 bis
500 vor Christi verfaßt). Davon abgesehen empfinde ich den im Vorwort des Buches erwähnten Sachverhalt jedoch schlüssig und gut fundiert. Sehr bezeichnend erscheinen mir hier insbesondere die Hinweise auf die bewußte Unterdrückung neuer Fakten, die nicht in das etablierte naturwissenschaftliche Bild hineinpassen. "Naturwissenschaft" ist schließlich nichts Statisches, auch wenn eine Reihe von Leuten das offenbar nicht einsehen will, sondern eher ein Fluß, der sich stetig verändert.
2 Etwas polemisch überspitzt könnte man sagen, daß wir - im übertragenen Sinne - immer noch glauben, die Erde sei eine Scheibe.
3 In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf das absolut lesenswerte Buch
"Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten" von
Robert M. Pirsig hinweisen, in dem der Autor u. a. deutlich macht, daß Schüler in erster Linie nicht für eigenständige (und womöglich - ungeheurer Gedanke - von der herrschenden Lehrmeinung abweichende) Leistungen gute Noten bekommen, sondern für Anpassung an das System (lies: Lehrer, Lehrpläne etc.).