{ Comics }

Samstag, 1. April 2006

Fund | Comics

Die Ultimativen (Cover)

So! Nachdem ich gerade zwei von meinen gestern gekauften ("El Tequito"/Lidl)-Tortillas - wenn auch erstmal mit einer im Penny gekauften Salsa ("Chez Pierre") - gegessen habe, komme ich zu dem Beitrag für heute, der mir seit heute nachmittag unter den Nägeln brennt, seit ich nämlich - aber ganz von vorn:

Ich habe heute beim Wittwer, Stuttgarts grösster Buchhandlung, zu meiner grossen Überraschung einen wirklich sensationellen Marvel-Comic entdeckt, und zwar den Sammelband "Die Ultimativen 01. Übermenschlich". Zu meinem Leidwesen war aber ausgerechnet heute superlanger Einkaufsabend (bis 24 Uhr), und so hatte ich wirklich Mühe, einen Platz zu finden, wo ich den Comic in relativer Ruhe lesen konnte (um es vorweg zu nehmen: keine Chance heute!). Nichtsdesto trotz war dies einer der seltenen Comics mit Wow!-Effekt!

Kurz zur Handlung:

Die Story fängt gegen Ende des Zweiten Weltkriegs an - genauer gesagt: in einem US-amerikanischen Transportflugzeug voller Fallschirmjäger. Im Laufe der Unterhaltung zweier G.I.s wird deutlich, dass der Führer des Kommandos (das eine von den Deutschen entwickelte Wasserstoffbombe unschädlich machen soll, bevor diese zum Einsatz kommt) niemand anderer ist als Captain America - damals der erste genetisch modifizierte Supersoldat der U.S.-Armee. Captain America kann unter Einsatz seines Lebens zwar die Rakete mit der Bombe vorzeitig zur Detonation bringen; er selbst stürzt jedoch irgendwo vor Neufundland (die Handlung spielt auf Island, wo sich der Raketenstützpunkt der Deutschen befindet) ins Meer.

Szenenwechsel. Wir befinden uns inzwischen im Jahr 2002. Ein in diesem Comic schwarzer Nick Fury (von S.H.I.E.L.D.) ißt im Restaurant eines exklusiven Hochhaus zusammen mit Bruce Banner ("Hulk"), der durch ein Serum (angeblich dauerhaft) von seiner zeitweiligen Verwandlung in den Hulk geheilt ist. Ihre Unterhaltung dreht sich hauptsächlich um ein neues Supersoldaten-Projekt des U.S.-Militärs, zu dem u. a. Henry "Hank" Pym ("Giant-Man") und seine Frau Jan(et) ("The Wasp") sowie Multi-Milliardär Tony Stark (mit einer neu entwickelten "Iron Man"-Rüstung) gehören. (Stark selbst befindet sich gerade - in seiner neuen Rüstung - auf einem Testflug ausserhalb des Gebäudes. Als er schliesslich wieder im Gebäude landet und total verschwitzt aus der Iron Man-Rüstung steigt, lässt er sich als erstes von seinem Butler einen Martini servieren. Das nur zum "atmosphärischen Hintergund" der Story.)

Was mich an diesem Comic - einem Sammelband, wie gesagt, in dem mehrere Abenteuer der "Ultimativen" zusammengefasst sind - so fasziniert, sind neben der spannenden Handlung und der ausnehmend hohen Qualität der Zeichnung vor allem die rasanten, coolen, witzigen Dialoge.

Das Highlight (und so etwas wie ein Aha-Erlebnis) für mich persönlich ist eine einzelne Zeichnung irgendwo ganz unten auf der rechten Seite, die Nick Fury ganz allein zeigt, und der Hammer: er sieht auf diesem Bild exakt (also wirklich exakt!!!) aus wie Samuel L. Jackson!1 Wow! Ich denke: Das darf doch nicht wahr sein!, und auf der nächsten Zeichnung sieht er wieder aus wie eben irgendein Schwarzer mit Glatze und Augenklappe. Das ist aber noch nicht alles: Nick Fury/Samuel L. Jackson spielt doch tatsächlich (in einer Unterhaltung mit Hank Pym und seiner Frau Jan) durch, welcher Hollywood-Star in einer Verfilmung der "Ultimativen" wen spielen würde. (Das hypothetische Casting liest sich wie folgt: Matthew McConaughey als Hank Pym; Lucy Liu als seine Frau Jan; Brad Pitt als Captain America; Johnny Depp (!) - an diesem Punkt gibt es eine kurze Diskussion zwischen Janet Pym und Fury - als Tony Stark; und natürlich Samuel L. Jackson als Nick Fury!)

Ich habe vorhin spasseshalber den Eintrag zu Samuel L. Jackson in der Internet Movie Database durchgelesen. Ergebnis: Diese Verfilmung existiert noch nicht! Also, wenn ich Samuel L. Jackson wäre, wüsste ich, welches mein nächster Film werden würde!!!
1 Samuel L. Jackson gab Marvel die Erlaubnis, den neuen "Ultimate Nick Fury" nach seinem Vorbild zu gestalten. Bis auf diese eine Zeichnung ist die Ähnlichkeit aber nur zu erahnen!

Freitag, 30. Dezember 2005

"Battle Angel Alita" | Comics

  

Nach meinem Beitrag zum neuen James Cameron-Film "Battle Angel", der vermutlich im Sommer 2007 in die Kinos kommen wird, habe ich mich heute in verschiedenen Stuttgarter Buchhandlungen nach der Manga-Vorlage "Battle Angel Alita" von Yukito Kishiro umgeschaut. Den allerersten Band "Rostiger Engel" habe ich leider nicht finden können, lediglich Band 2 und ein paar der folgenden Bände (auch von der "zweiten Staffel" "Battle Angel Alita: Last Order").

Sowohl die Machart als auch das Thema von "Battle Angel Alita" erinnern mich allerdings mehr als nur ein bischen an Masamune Shirows "Appleseed" (Infos zum Plot; englisch1), von dem auf Deutsch insgesamt neun Bände erschienen sind. Neben dem relativ kleinen (Taschenbuch)-Format stört mich auch, dass "Battle Angel Alita" relativ "hektisch" und - für meine Geschmack jedenfalls - teilweise sehr unübersichtlich gezeichnet ist (besonders die Kampfszenen); es hat jedenfalls weder die herausragende Zeichentechnik noch die Klarheit des Plots von "Appleseed".
1 Hier eine kurze Zusammenfassung auf Deutsch: "Appleseed" spielt im 22. Jahrhundert nach einem globalen Krieg, der grosse Teile der Erde verwüstet und in sog. "Badside" verwandelt hat. Die beiden Helden der Geschichte sind die noch relativ junge Deunan und ihr Partner und Cyborg-Lover Briareos, die es von der Badside in die neu erbaute Stadt Olympus verschlägt, wo sie eine Reihe von Abenteuern erleben. Diese Stadt, die sozusagen die "Keimzelle" für eine neue, bessere globale Ordnung sein bzw. werden soll, ist von genetisch modifizierten Menschen, sog. "Bioroiden", bevölkert - was Deunan und Briareos aber erst nach und nach klar wird und ihre anfängliche Skepsis gegenüber dem Projekt Olympus nicht gerade mindert.

Dienstag, 11. Oktober 2005

Gene Colans "Daredevil" | Comics

Daredevil-Zeichnung von Gene Colan

[ © Copyright 1999 by Gene Colan. Reprinted with kind permission of genecolan.com. ]

Lest ein Interview (engl.), das Kevin Hall mit der Zeichnerlegende Gene Colan geführt hat ,der u. a. den alleresten Daredevil von 1964 gezeichnet hat. (Hier muss ich mich korrigieren: die erste DD-Ausgabe von 1964 wurde von Bill Everett und Steve Ditko gezeichnet. DD hat dort noch sein Kostüm in Schwarz/Rot/Gelb1. Die von Gene Colan gezeichnete #1-Ausgabe mit dem Titel "A Time To Say Farewell" erschien im Juli 1997 im Rahmen der "Flashback"-Serie. Nichtsdestoweniger ist der Name "Gene Colan" - lange vor Frank Miller - synonym für den klassischen DD der Sechzigerjahre, wo Colan ab #20 sämtliche Hefte gezeichnet hat.)
1 Das rote DD-Kostüm hat seine Premiere in "Daredevil #7", wo DD gegen Prinz Namor kämpfte.

Sonntag, 2. Oktober 2005

Klassiker | Comics

Vor ein paar Tagen habe ich in einer Stuttgarter Buchhandlung doch tatsächlich einen bei der FAZ erschienenen Sammelband1 mit einigen der besten Stories der Fantastischen Vier entdeckt, in dem u. a. die Geschichten von ihrer Entstehung sowie ihrer ersten Begegnung mit dem Silver Surfer2 und Galactus abgedruckt sind. Also, bei dem sensationellen Preis von € 4,90 kann es da für echte Fans eigentlich kein Zögern geben - es lohnt sich unbedingt! Das einzige, was mir nicht so gefällt, ist die Airbrush-Grafik (von Liquid! Graphics) der neueren Stories von 2002. Da geht IMHO viel von dem "klassischen" FV-Feeling verloren: die Bilder sind vor lauter Farbübergängen viel zu unübersichtlich (was aber wahrscheinlich nur älteren Fans auffällt, die noch die von Jack Kirby gezeichneten Originale aus den Sechzigern kennen). Jedenfalls ist dieser Sammelband nach dem lauwarmen Film-Aufguss von diesem Sommer die reinste Erholung!
1 Alternativ - gerade entdeckt: "Essential Fantastic Four, Vol. 1" (engl.).
2 Seht auch die Geschichte von der Herkunft des Silver Surfers (engl.).

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