{ Computergrafik }

Montag, 24. April 2017

Eclipse

Auf der Website von digitalkamera.de habe ich einen Artikel über das Grafikprogramm Eclipse von der leider nicht mehr existierenden Frankfurter Firma Form & Vision entdeckt. Ich habe sogar noch eine Heft-CD, in der eine Trial-Version von Eclipse enthalten ist. Leider habe ich sie unter Ubuntu nicht zum Laufen bekommen.

Ich schaue mich gerade nach Photoshop bzw. einer Alternative um, weil beim Gimp insbesondere das Masken-Handling nicht sehr gut ist. Der Gimp ist eben doch vorwiegend für Hobby-User konzipiert. Da werden von den Entwicklern einfach falsche Prioritäten gesetzt.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Über Corel

Seit ich durch die Maßnahme, an der ich teilnehme, wieder mit CorelDRAW und Corel PHOTO-PAINT arbeite, merke ich erst, um wieviel intuitiver Inkscape bzw. der Gimp zu benutzen sind. CorelDRAW bzw. PHOTO-PAINT bieten zwar u. a. CMYK, aber ansonsten muss man oft erst groß suchen, um ein bestimmtes Feature zu finden. Um eine Strecke (Corel-Deutsch für "Pfad") in eine Auswahl umzuwandeln, mußte ich erst die Online-Hilfe konsultieren. Und das ist eben mein allgemeiner Eindruck: dass die Dinge einfach nicht "an ihrem Platz" sind und man erst mehr oder weniger lange suchen muss. Und im Gimp kann man z. B. eigene Shortcuts definieren; in PHOTO-PAINT geht das eben nicht.

Mittwoch, 22. November 2006

Vektorgrafik

In Xara Xtreme gezeichnetes Logo

[  Software: Xara Xtreme. Image © Copyright by Xara. ]

Das ist ein in dem Vektorgrafik-Programm Xara Xtreme gezeichnetes Logo mit 3D-Effekt. Das Besondere: Xara Xtreme ist Open Source; es gibt sogar eine kostenlose Version für Linux. Absolut schick: Das Autopackage Archive wird unter Ubuntu "Breezy" bei Auswahl der entsprechenden Option nach dem Herunterladen automatisch gebrauchsfertig installiert.

Obwohl Xara Xtreme ein eigenständiges Programm ist, arbeitet Xara mit den Entwicklern von Inkscape zusammen. Das bedeutet, daß Features aus Xara Xtreme auch - mit zeitlicher Verzögerung - in Inkscape auftauchen können (aber nicht müssen). Daneben können interessierte Entwickler auch spezialisierte Versionen (z. B. für CAD) von Xara Xtreme entwickeln.

Modi

Beispielgrafik

[ Software: Gimp 2.28. ]

Hier ein Beispiel dafür, was man/frau mit Hilfe verschiedener Ebenen-Modi machen kann. Die Grafik besteht eigentlich aus drei Ebenen: Der Teil ganz links ist die oberste Ebene, bei der ich lediglich die Farbsättigung reduziert habe. Der mittlere Teil ist ein Ausschnitt aus dem Original, und ganz rechts habe ich das Original auf der untersten Ebene über den Ebenen-Modus 'Hard light' mit der zweiten Ebene (reduzierte Sättigung) kombiniert. Zum Schluß einfach alle drei Ebenen verbinden und als JPEG abspeichern.

Montag, 25. September 2006

It's magick!

Ich fange gerade an, mich etwas näher mit dem Programm ImageMagick zu beschäftigen, und ich kann jedem Interessierten nur raten, sich dieses Programm einmal näher anzuschauen. ImageMagick hat es nämlich wirklich in sich und führt wahrscheinlich nur dessen ein relatives Schattendasein, weil es rein optisch nicht so viel hermacht wie andere Programme (es wird an sich aus einer Shell heraus aufgerufen, es gibt aber auch eine Version mit grafischer Oberfläche).

Der Grund für mein Interesse ist, daß ImageMagick, wie ich auf der PNG-Homepage entdeckt habe, das bisher noch wenig bekannte JNG-Format (JPEG Network Graphics)1 lesen und schreiben kann. Ich habe gerade versucht, ein PNG via Shell (das ist eine Linux/Unix-Textkonsole) in JNG zu konvertieren, und es hat zu meiner Überraschung auf Anhieb geklappt. (Und Anschauen der so konvertierten Grafik ist auch kein Problem: einfach 'display [Grafik]'2 in die Shell eintippen - bingo!)

Und - gerade entdeckt: Von ImageMagick gibt es sogar eine Online-Version [englisch]!
1 JNG unterstützt z. B. Alpha-Kanäle (bei JPEG, wie gesagt).
2 Zum Aufruf von ImageMagick genügt das Eintippen der gewünschten Funktion, gefolgt von evt. Parametern und dem bzw. den Filenamen, also z. B. 'convert test.png test.jng'.

Sonntag, 3. September 2006

Gimp 2.13

Gerade habe ich auf der Gimp-Site gelesen, daß das neueste stabile Release Gimp 2.13 da ist. Ich bin mal gespannt, was sich da verändert/verbessert hat. Vielleicht ist inzwischen sogar SIOX1 implementiert, mit dem man Objekte auch vor komplexen Hintergründen ganz einfach freistellen kann.
1 SIOX ist auch in das Bitmap-Tracing des kommenden Inkscape 0.44 (Vektorgrafik) implementiert.

Mittwoch, 30. August 2006

Überraschung

Entwurf für eine fiktive Schokoladenmarke

[ Verwendete Software: Inkscape 0.43 und der Gimp 2.28. ]

Diesen Entwurf habe ich vorhin ziemlich schnell gemacht, nachdem mir der Markenname "Choco LaRanza" auf einmal eingefallen ist. Und da ich Schokolade sowieso mag, hat es doppelt Spaß gemacht! Das ist eigentlich nur ein Rohentwurf, aber gefallen tut er mir trotzdem (besonders auf den Schokoladeneffekt rechts bin ich wirklich stolz). (Und auf solche Sachen komme ich morgens um halb zwei - mein Gott!)

Samstag, 26. August 2006

Ayam 1.1

Das Interface von Ayam 1.1

Nach meinen eher frustrierenden Versuchen mit K-3D, Wings 3D und besonders Blender habe ich heute erfolgreich den NURBS-Modeler Ayam 1.1 kompiliert.

Das Tolle an Ayam ist, daß er RIB1 unterstützt und ich aus Ayam heraus direkt den RenderMan®-kompatiblen Renderer Aqsis 1.12 aufrufen kann. Ich habe auch schon als Test eine einfache Probe-Szene gerendert, und der Qualitätsunterschied z. B. zu Blender ist wirklich offensichtlich.

Gerenderte Kugel: a) in Blender; b) in Aqsis

Das linke Rendering ist zwar sauber, hat aber doch diesen sterilen Plastik-Look, u. a. deshalb, weil die Schatten längst nicht so differenziert sind wie im rechten, mit Aqsis gerenderten Beispiel. Außerdem ist der Lichtreflex ('specular highlight') im linken Beispiel unnatürlich.

Ein paar sehr gute Beispiel für realistische Renderings findet ihr in dem Artikel "Rendering Synthetic Objects into Real Scenes" auf der Website von Paul Debevec, einer der Internet-Ressourcen für alle, die sich über die neuesten Entwicklungen in der High-End-Grafik informieren möchten. So war George Borshukov, ein ehemaliger Student von Paul Debevec, für die "bullet-time"Sequenz im ersten Teil von "The Matrix" (1999) mitverantwortlich (der Visual-FX-Supervisor war John Gaeta).
1 Bevor ein RenderMan®-kompatibler Renderer RIB-Shader benutzen kann, müssen diese zuerst kompiliert werden (unter Aqsis z. B. über 'aqslx [shader].sl'). Wie das im Einzelnen gemacht wird, erfahrt ihr in folgendem Artikel [engl.] auf der Site der RenderMan Academy. Zum Thema "Ayam und Shader" findet ihr auch in der Ayam-Dokumentation [engl.] einen guten Artikel.
2 In den 'Preferences' die Option 'Aqsis 0.9' benutzen.

Dienstag, 15. August 2006

Photoshop-Feeling

CinePaint-Schriftzug

[ Verwendete Software: Gimp 2.28 und CinePaint 0.21-0. ]

Also, ich kann jedem, der nach einer freien Alternative zu Photoshop sucht, mit der wirklich qualitativ hochwertiges Arbeiten (lies: 16- bzw. 32-bit/Kanal) möglich ist, nur CinePaint1 empfehlen. Beim Arbeiten mit einem der verschiedenen Malwerkzeuge wird der Qualitätsunterschied zum Gimp schnell klar.

Da CinePaint, das ja an sich zur Bearbeitung von Film gedacht ist, z. B. nicht die Auswahl an Filtern bietet wie der Gimp, und auch die Font-Unterstützung wirklich nur rudimentär ist, ist meiner Ansicht nach die momentan beste Lösung, CinePaint und den Gimp parallel einzusetzen.

Als Alternative zum Gimp kann ich persönlich für das Arbeiten unter Linux (habe ich unter Ubuntu aber noch nicht ausprobiert) eine kostenlos downloadbare Version von Corel PHOTO-PAINT 9 empfehlen, die allerdings wine benötigt.
1 Nachdem das neue "Glasgow" noch nicht erschienen ist (aktuelle Deadline für die Beta-Version ist der 28. August), empfehle ich bis dahin die "alte" "Film Gimp"-Version 0.21-0, da es, wie ich in der CinePaint-user-Liste mitbekomme, bei 0.21-1 im Moment noch Probleme beim Kompilieren der HDR-Funktion gibt. (In dieser Liste gibt es aber auch den Thread '[CinePaint] Problem installing cinepaint 0.21-1' mit einer Lösung.)

Montag, 14. August 2006

Erfolgsmeldung! ;-)

In Blender 2.37a gerenderte dreifarbige Kugel

Yep! Wie ihr sehen könnt, habe ich es dank der Blender-Dokumentation in den deutschsprachigen Wikibooks endlich geschafft, eine Kugel mit drei verschiedenen Farben zu rendern. Diese Anleitung war - nach meinen ganzen Trial-and-error-Versuchen - endlich so geschrieben, daß ich das auch gut nachvollziehen konnte. Ein bischen einfacher könnte man es den Blender-Usern aber schon machen! ;-)

Im Blender-Online-Forum habe ich übrigens den Thread " Making Blender More Accessible to 3d Pros" entdeckt, und meiner Meinung nach gehört dazu eben auch ein einfaches, benutzerfreundliches Handling. Ich habe aus technischen Gründen zwar nicht die aktuelle Version 2.42 installiert, sondern benutze noch 2.37a, aber ich glaube nicht, daß sich da prinzipiell viel geändert hat.

Drei weitere Argumente, die meiner Ansicht nach Profis von Blender eher abschrecken, sind a) die mit max. 1280 x 1024 Pixeln doch sehr begrenzte Auflösung der Renderings, b) keine Unterstützung von 16-bit/Kanal und c) - das soll aber noch kommen bzw. ist in 2.42 bereits integriert (?) -: Unterstützung des RenderMan®-Standards für physikalisch korrekte Renderings. Geplant ist wohl, daß der Renderer Aqsis - wie bisher YafRay - direkt aufgerufen werden kann; bis dahin funktioniert der .RIB-Export über ein Python-Script, das ich auf der Blender-Site aber nicht finden konnte. Ich frage mich allerdings, was der .RIB-Export bringen soll, solange Blender keine .RIB-Shader unterstützt.

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