{ Film und Fernsehen }

Donnerstag, 17. Juni 2010

"Groundhog Day" (1993) | Film und Fernsehen

Absolut empfehlenswert: "Groundhog Day" (1993) von Harold Ramis. Zum Inhalt: Der Wetteransager Phil Connors (Bill Murray) soll - zusammen mit seiner Produzentin Rita (Andie MacDowell) und seinem Kameramann Larry (Chris Elliott) - vom alljährlich in Punxsutawney, Pennsylvania stattfindenden Groundhog Day berichten. Obwohl er so schnell wie möglich wieder nach Pittsburgh zurück möchte, entwickeln sich die Dinge ganz anders als geplant.

Links:

Freitag, 26. Oktober 2007

Film-Blogs | Film und Fernsehen

Eines meiner favorisierten Blogs zum Thema "Film" ist girish [englisch]: sympathisch, dabei anspruchsvoll und überdies effektvoll illustriert. Auch die Kommentare sind absolut lesenswert . (Poste ich wieder? Tja, sieht so aus! ;-)

Samstag, 18. November 2006

"The Prisoner" | Film und Fernsehen

Portmeirion (Auschnitt)

[ Photograph © Coypright by Kipp Teague. Reprinted with permission. ]

Das ist ein Foto des an der walisischen Westküste gelegenen, von Sir Clough Williams-Ellis erbauten Ortes Portmeirion, der als Kulisse für die 1966 bis Anfang 1968 gedrehte britische Fernsehserie "The Prisoner" (dt.: "Nummer Sechs") diente. Patrick McGoohan, Schöpfer, Produzent und Hauptdarsteller dieser Serie, entdeckte den Ort, als dort zwei Folgen der Serie "Danger Man" (Alternativtitel: "Secret Agent"; dt.: "Geheimauftrag für John Drake")1 gedreht wurde, in der McGoohan ebenfalls die Hauptrolle spielte. "The Prisoner" ist eine der innovativsten Fernsehserien, die je gedreht wurden; auch danach wurde m. W. nie mehr etwas Vergleichbares produziert.

Kurz zur Handlung:
Nachdem er aus unbekannten Gründen seine Kündigung eingereicht hat, wird ein Agent eines ungenannten Geheimdienstes aus seiner Londoner Wohnung ("Buckingham Place 1")2 entführt und findet sich an einem ihm unbekannten (in der Serie "The Village" genannten) Ort wieder, einer Art Urlaubsort mit kafkaeskem Flair. Man sagt ihm, er sei nun "Nummer Sechs". Seine Antwort: "Ich bin keine Nummer, ich bin ein freier Mensch!". Geleitet wird dieser Ort von einer ominösen "Nummer Eins", deren Identität jedoch im Verborgenen bleibt. ("Wer ist Nummer Eins?" - "Sie sind Nummer Sechs!") Im Verlauf der siebzehn Folgen versucht Nummer Sechs, aus dem Ort zu fliehen bzw. die Identität von Nummer Eins zu lüften. Die Gegenseite möchte ihrerseits den Grund dafür herausfinden, weshalb Nummer Sechs gekündigt hat.

Glücklicherweise sind alle siebzehn Folgen auf DVD erhältlich - ein Geheimtip für alle, die in die Welt von "The Prisoner" eintauchen möchten. Natürlich gibt es auch hier im Internet eine Reihe von Sites zu dieser Serie, von denen ich besonders die "Prisoner"-Site von Kipp Teague3 empfehlen möchte, von der auch das obige Foto stammt. Gerüchten im Internet zufolge ist eine Verfilmung von "The Prisoner" geplant. Viel mehr weiß ich im Moment aber auch nicht.
1 Interessant ist, daß die Folge Nr. 13 von "Danger Man" ebenfalls den Titel "The Prisoner" trägt. Seht dazu auch eine Auflistung [englisch] sämtlicher Folgen von "Danger Man".
2 Eine solche Straße gibt es im wirklichen London allerdings nicht. Es existiert lediglich eine "Buckingham Palace Road" bzw. - direkt in deren Nachbarschaft gelegen - "Beeston Place".
3 Auch sehr empfehlenswert: "The Prisoner U.S. Home Page", u. a. mit interessanten Infos zum Ursprung der Serie.

Donnerstag, 16. November 2006

Film-Blogs | Film und Fernsehen

Hier zwei Links zu, wie ich finde, sehr empfehlenswerten Blogs zum Thema "Film" (die Sites sind auf Englisch): Außerdem: Great Directors, zu finden auf der Site sense of cinema.

Sonntag, 12. November 2006

Definitiv! | Film und Fernsehen

Eine absolut tolle Film-Site ist Masters of Cinema. Ich möchte gar nicht viel dazu schreiben - schaut einfach selbst! Diese Site ist aber nur etwa für gehobene Ansprüche - "Spider-Man"-Fans werden hier kaum auf ihre Kosten kommen.

"Solaris" | Film und Fernsehen

Nach meinem letzten Beitrag über Stanley Kubrick habe ich versucht mir vorzustellen, wie wohl eine hypothetische Verfilmung1 von Stanisław Lems Klassiker "Solaris" durch Kubrick ausgesehen hätte, und obwohl "Solaris" meines Wissens nicht zu den Projekten gehörte, an denen er zeitweise gearbeitet, die er aber schließlich doch nicht verfilmt hat (so z. B. sein bereits legendäres Napoleon-Projekt2), ist es doch faszinierend sich vorzustellen, wie eine solche "Solaris"-Verfilmung hätte aussehen können.
1 Hier eine Reihe von Stills vom Shooting der "Solaris"-Verfilmung (Originaltitel: "Solyaris"; kyrillisch: "СОЛЯРИС". 1972) des russischen Regisseurs Andrei Tarkovsky. (Zu ihm habe ich auch die sehr gut gemachte Site "Nostalghia" [englisch] - u. a. mit vielen ausdrucksstarken s/w-Fotos von verschiedenen Film-Sets - entdeckt.)
2 Zu diesem Projekt gibt es auch auf "The authorized Stanley Kubrick Exhibition website" eine interessante Seite [deutsch]. Die Vorarbeiten zu "Napoleon" begannen 1968, nachdem "2001" fertiggestellt war, und obwohl Stanley Kubrick und sein Produzent Jan Harlan bereits einen Drehort in Rumänien festgelegt hatten, scheiterte das Projekt letztendlich daran, daß nach dem finanziellen Mißerfolg des um diese Zeit herausgekommenen "Waterloo" (1970; Regie: Sergei Bondarchuk) Kubricks Geldgeber einen Rückzieher machten. [Quelle: "Stanley Kubrick: A Life in Pictures".]

Samstag, 11. November 2006

Noch einmal: Stanley Kubrick | Film und Fernsehen

DVD-Cover

Heute möchte ich an dieser Stelle die Dokumentation "Stanley Kubrick: A Life in Pictures",1 produziert von seinem Schwager Jan Harlan, empfehlen. Ich habe diese Dokumentation per Zufall in der Stadtbücherei entdeckt (das Video war im englischen Original, was ich wirklich nur empfehlen kann) und habe ob der Störungen durch Mitbenutzer (wieder einmal) nicht die Geduld aufgebracht, mir den ganzen Film anzuschauen (werde ich aber nachholen). Jedenfalls wird hier schon zu Anfang durch Statements etwa von Jack Nicholson deutlich, daß Stanley Kubrick wirklich eine Klasse für sich war und ihm in der Filmlandschaft von heute vermutlich niemand das Wasser reichen kann.
1 Der Titel hat im Englischen einen Doppelsinn: Einmal "Ein Leben in Bildern", sowie "Ein Leben fürs Kino".

Samstag, 30. September 2006

"Subway" | Film und Fernsehen

Still aus "Subway"

[ Auf dem Still: Christopher Lambert (links) und Jean-Hugues Anglade (rechts). © Copyright 1985 by Gaumont. Reprinted with permission. ]

Im Augenblick schaue ich mir in der Bücherei gerade „Subway“ (1985) von Luc Besson an. Ich habe aber festgestellt, daß das einer der Filme ist, den ich mir nicht an einem Stück anschauen kann, was mit an der Umgebung liegen mag, in der es mir nicht immer möglich ist, mich auf den Film zu konzentrieren, wenn permanent Leute hinter mir vorbeilaufen. Das ist eben einer der Nachteile, wenn man keinen eigenen DVD-Player hat.

Dazu kommt – gerade bei „Subway“ - die Frage: In welcher Sprache schaue ich mir den Film am besten an? Zuerst habe ich es mit Englisch ohne Untertitel versucht, dann mit deutschen Untertiteln, danach mit Deutsch ohne Untertitel – und jetzt bin ich schließlich bei Französisch mit deutschen Untertiteln gelandet, da mein Französisch noch nicht so gut ist, um den Film auch so zu verstehen (aber es wird langsam besser; das ist nebenbei eine gute Methode, um Französisch zu lernen).

Zum Film: Gerade am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, mich zu orientieren, da die Anfangsszene und die ganze Situation, in der sich der Held Fred (Christopher Lambert; im Vorspann noch als „Christophe“ aufgeführt) befindet, erst im Laufe der Handlung deutlich wird. Ohne den Text auf der DVD-Hülle hätte ich mich wahrscheinlich nur schwer zurechtgefunden.

Eine lineare Handlung im üblichen Sinn hat „Subway“ denn auch nicht. Man könnte eher von durch einen losen "Handlungsfaden"1 verbundene Szenen sprechen, die vom Stil her mehr als nur ein bischen an „Diva“ (1981) von Jean-Jacques Beineix erinnern. Die meisten dieser Szenen spielen in dem düsteren, dabei sehr „atmosphärischen“ Untergrund der Pariser Métro, in einer Zwischenwelt, die von einer Reihe mehr oder weniger zwielichtiger, dabei teilweise aber durchaus sympathischer „Typen“ bevölkert ist. Unverwechselbar: Richard Bohringer als Blumenverkäufer (franz.: “floriste“).2

So liegt für mich persönlich der Wert von „Subway“ nicht so sehr in der Handlung, sondern im Stil, in dem dieser Film inszeniert wurde. Großen Anteil daran hat natürlich auch Carlo Varini (Kamera), daneben trägt die leuchtende „Neon-Ästhetik“ - im Kontrast zum düsteren Licht des Untergrunds - viel zur Wirkung von "Subway" bei.

Wenn mir der nachfolgende „Nikita“ (1990; bisher mein Lieblingsfilm von Luc Besson) auch deutlich besser gefällt, so möchte ich „Subway“ doch jedem empfehlen, der sich für Luc Besson bzw. das französische Kino der Achtzigerjahre interessiert.
1 Fred (Christopher Lambert ) wurde (was im Film selbst nicht gezeigt wird) von Hélène (Isabelle Adjani) zu einer Party eingeladen (bzw. erschien einfach uneingeladen auf dieser Party; das ist mir jedenfalls nicht so ganz klar geworden), auf der er aus dem Safe von Hélènes Mann belastende Papiere stiehlt. Nach der am Anfang des Films gezeigten Flucht landet Fred im Métro-Untergrund, wo er dem Rollschuhläufer (sympathisch: Jean-Hugues Anglade) begegnet, der ihn in die Welt der Métro einführt. Im Verlauf der folgenden Handlung versucht Fred, Hélène zu erpressen, die ihm schließlich in die "Unterwelt" folgt. Hinzu kommen noch Konflikte mit der Polizei in Gestalt von Kommissar Gesbert (Michel Galabru), u. a., weil Fred zusammen mit dem Blumenverkäufer an einer unterirdischen Métro-Haltestelle einen Geldtransport überfällt.
2 Luc Besson läßt es sich nicht nehmen, in einem seiner Dialogsätze (“Ne tirez-pas sur le floriste!“) auf “Tirez sur le pianiste“ (1960) von François Truffaut anzuspielen.

Donnerstag, 21. September 2006

Mal was anderes | Film und Fernsehen

Und was habe ich mir heute in der Bibliothek angeschaut? Den Anfang von "Sleepless in Seattle" (1993) mit Tom Hanks (Sam) und Meg Ryan (Annie) - und zwar in der englischsprachigen Originalfassung, und ohne deutsche Untertitel, weil mich die ehrlich gesagt irritireren1. Ich bin jetzt gerade da, wo Annie/Meg Ryan nach dieser Besprechung mit ihrer Freundin Becky (sympathisch: Rosie O'Donnell) durch die Innenstadt von Baltimore läuft:

Becky: "What's with you?"
Annie: "Nothing's with me!"
Becky: "Something's with you!"

(Becky: "Was hast Du denn?"
Annie: "Nichts!"
Becky: "Etwas hast Du doch!")2

Die Männer kommen in diesem Film - mit Ausnahme von Tom Hanks (und - interessant - seinen Freunden) - übrigens nicht besonders gut weg; sie sind oft mehr oder weniger steife, emotional gedrosselte Mittelklasse-Typen. Das hört sich jetzt vielleicht ein bischen flapsig an, aber schaut euch nur mal z. B. Meg Ryans Film-Verlobten Walter (Bill Pullman) an.

P.S.: Heute [einen Tag später] kam mir nach Anschauen der weiteren Handlung (ich bin heute bis zu der Stelle gekommen, als Sam auf dem Flughafen auf einmal Annie sieht, ohne zu wissen, wer sie ist), die Idee zu einem Essay über diesen Film. Ein möglicher Titel wäre vielleicht "Dualität in der US-amerikanischen Filmkomödie der Neunzigerjahre am Beispiel von 'Sleepless in Seattle'." ;-}
1 Gibt es für DVD-Player (in diesem Fall von Panasonic) eigentlich keine vernünftigen Fernbedienungen? (Und dazu kommt dann noch die - separate - Fernbedienung für den Philips-Monitor!)
2 Mir fallen übrigens auf Anhieb (zumindest aus jüngerer Zeit) wenige Filme ein, die so gut geschriebene Dialoge haben wie "Sleepless in Seattle" (das Drehbuch stammt von der Regisseurin Nora Ephron sowie von David S. Ward und Jeff Arch). Auch das Timing (Regie/Schnitt) ist wirklich absolut perfekt. Ich denke da beispielsweise an die Szene, in der Annie/Meg Ryan sich mit ihrer Freundin Becky/Rosie O'Donnell unterhält und sich dann - als "Akzent" sozusagen - auf die Klaviertastatur setzt. Für diese Art von Timing und unterschwelliger Komik bietet sich eine Komödie natürlich geradezu an.

Mittwoch, 13. September 2006

Soundtracks | Film und Fernsehen

Wie der 1975 verstorbene Film-Komponist Bernard Herrmann1 in einem Text2 zum Thema "Filmmusik"bemerkte, bietet gerade dieses Genre für Avantgarde-Komposition bzw. -Arrangements ganz unerwartete Chancen, wie beispielsweise der folgende, "Anthem" (dt.: "Hymne") betitelte Sound-Clip [RealPlayer] aus dem von Wendy Carlos komponierten "Tron"-Soundtrack sehr gut zeigt.

Die hier verwendeten, teilweise relativ "dissonanten" Harmonien3 würden in einem anderen Kontext wohl nie ein so breites Publikum finden4 wie eben als Teil eines Film-Soundtracks, wo Bilder und Musik - wie gerade das Beispiel von "Tron" sehr schön zeigt - nahtlos zu einer homogenen Einheit verschmelzen.

P.S.: Als Ergänzung zum Thema hier der Link zu einem Interview mit Bernard Herrmanns Frau Norma. Das Interview trägt den Titel "Running with the Kids" und vermittelt sehr interessante Einblicke in die Welt eines Filmkomponisten in Hollywood.
1 Für diejenigen, denen Bernard Herrmann kein Begriff ist, hier ein Auszug aus der Liste der Filme, für die Herrmann die Musik komponiert hat: 2 Der von Herrmann selbst gesprochene Text ("Bernard Herrmann on Film Music") findet sich auf der CD "Bernard Herrmann Film Scores". Die betreffende Stelle in diesem Text lautet:

" ... you can have experimentation in both those mediums [film and television] in the most avantgarde musical techniques, and an audience will accept it if it is compatible with the dramatic situation of the film." - Bernard Herrmann

[ Quote © Copyright 2003 by Milan/Warner. Previous copyright unknown. ]

3 Noch komplexer ist die Harmonik allerdings in "The Light Sailer".
4 Obwohl man die Musik zu "Tron" heute natürlich nicht mehr der Avantgarde zurechnen kann und sich außerdem die Hörgewohnheiten - auch des Durchschnittskonsumenten - stark verändert haben, würde diese Art von Musik, wäre sie kein Soundtrack, wahrscheinlich nicht das Publikum finden wie eben im Kontext eines Films, wo der Zuhörer die jeweiligen Szenen gewissermaßen vor Augen hat.

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