{ Jazz }

Sonntag, 19. November 2017

Lester Young: "This Is Always/I Cover The Waterfront" | Jazz



An dieser Stelle möchte ich für diejenigen, die noch Vinyl sammeln, eine unglaubliche Lester-Young-Platte empfehlen, auf der sich ein absolutes Juwel befindet. Es handelt sich dabei um eine von Hank Jones auf dem Klavier gespielte Einleitung zu "This Is Always". "This Is Always" wurde eigentlich von dem Sänger Earl Coleman für ein Aufnahme-Date mit Charlie Parker komponiert. Die vorliegende Version von Lester Young wurde am 6. April 1952 live in Paris aufgenommen. Das Ganze stammt von der LP "Prez's Hat vol. 1", die auf dem Philology-Label als Philology 214 W 6 herausgekommen ist. Ob es die Platte auch als CD gibt, kann ich leider nicht sagen. Ich kann sie aber jedem, der sich für Lester Young interessiert, nur wärmstens empfehlen. Leider konnte ich im Internet nirgendwo einen Sound-Clip finden, sonst hätte ich den hier gepostet.

Dienstag, 14. November 2017

John Coltrane: "My Favorite Things" | Jazz


Das ist eine sehr gute Live-Aufnahme von "My Favorite Things" vom John Coltrane Quintet, die um Längen besser ist als die 1960 in Quartett-Besetzung aufgenommene Studio-Version. Die Besetzung bei dieser Live-Aufnahme von 1961: John Coltrane [ss], Eric Dolphy [fl], McCoy Tyner [p], Jimmy Garrison [b] und Elvin Jones [dr].

Samstag, 10. November 2007

Traumhaft | Jazz

'Focus' (Cover)

"Focus" von Stan Getz [ts] und Eddie Sauter [comp, arr].

Freitag, 16. Juni 2006

CD-Tip | Jazz

Unter den CDs, die ich mir heute aus der Stadtbücherei ausgeliehen habe, ist u. a. “Christian Escoudé With Strings Plays Django Reinhardt“, und – um es vorweg zu sagen – diese CD ist für mich eine angenehme Überraschung. Christian Escoudé, der von Alain Jean-Marie [p], Pierre Michelot [b]1 und Alvin Queen [dr] begleitet wird, ist hier wirklich in Hochform – sowohl auf der elektrischen als auch auf der akustischen Gitarre. Der Ton seiner elektrischen Archtop ist dabei relativ „trocken“, was ich zwar als etwas gewöhnungsbedürftig empfinde; andererseits gibt gerade dieser etwas trockene Sound den teilweise rasanten Läufen Escoudés den gewissen „Biß“.

Die Stücke auf der CD sind – bis auf das erste und das letzte Stück (eigentlich zwei Teile desselben Stücks) - allesamt Kompositionen von Django Reinhardt bzw. Django Reinhardt und Stéphane Grappelli. Das Einzige, was mich an dieser CD stört, sind die nicht übermäßig originellen Streicher-Arragements2, die ich überdies als ziemlich "aufgesetzt" empfinde.3 Da sind mir sogar noch z. B. die süßlichen Arragements von "Charlie Parker With Strings“4 lieber, bei denen wenigstens die Einheit der Stücke erhalten bleibt.

“Christian Escoudé With Strings Plays Django Reinhardt“ ist 1991 als EMARCY 510 132-2 in der Reihe "Gitanes Jazz" auf dem Label PolyGram S.A. France erschienen.
1 Pierre Michelot hat noch selbst in Django Reinhardts letzter Band Kontrabaß gespielt.
2 Die ultimative Aufnahme einer Reinhardt-Komposition mit Streicherbegleitung ist wohl die von Django-Reinhardt selbst, begleitet von dem Orchestre Symphonique Nationale unter der Leitung von Wal-Berg, 1951 live eingespielte Version seines "Troublant Boléro". Allein die Einleitung dieses Stücks, von dem auch eine Version auf der vorliegenden CD enthalten ist, ist absolut traumhaft.
3 Ich glaube, das liegt jedoch vor allem daran, daß da irgendjemand zu den Streichern einen furchtbaren Hall hinzugemischt hat. Ansonsten sind die Arrangements eigentlich nicht so schlecht.
4 Besonders natürlich das phantastische "Just Friends".

Freitag, 24. Februar 2006

Unwiderstehlich | Jazz

Dass eine Jazz-Big Band und Streicher kein Widerspruch sein müssen, beweist (so meine ich jedenfalls) exemplarisch die während des II. Weltkriegs von Glenn Miller geleitete Army Air Force Band, die in Jerry Gray einen mehr als fähigen Arrangeur hatte.

Anspieltips: "Speak Low" (Gesang: Johnny Desmond, der wirklich um Längen besser war als beispielsweise Ray Eberle, der in der zivilen Band von Glenn Miller das Gros der Stücke gesungen hat, der aber nicht unbedingt ein Jazz-Sänger war), "All's Well, Mademoiselle" mit einer fulminanten Einleitung, die erst relativ moderat beginnt, dann aber mächtig aufdreht, und - definitiv: " ... and now, here's the biggest tune of the books - 'Russian Patrol'", das bereits 1943 eine ganz erstaunliche tiefe, nur von den Posaunen gespielte Passage enthält, die sich anhört, als wäre sie auf einem Computer gesampelt. Noch ein Tip - auf der oben verlinkten CD allerdings nicht enthalten: "Poinciana" (Gesang - wirklich magisch: Johnny Desmond & The Crew Chiefs).

Samstag, 11. Februar 2006

Jazz accordion | Jazz

Right now I'm listening to "The Song Is You" by the Art Van Damme Quintet, which features (besides a remarkably well-played guitar) some jazz accordion. This reminds me of an amazing version of Ray Noble's "Cherokee", as performed by the George Shearing Quintet of 1949 (the classic quintet, featuring - besides Shearing [p, acc] - Chuck Wayne [g], Margie Hyams [vibes, p], John Levy [b], and Denzil Best [dr]). This track features the most amazing jazz accordion I ever heard. The album ("So Rare") on which it is included was issued on LP as SAVOY SJL 1117. (This LP is still available at GEMM.)

Mittwoch, 25. Januar 2006

Einstieg | Jazz

Something Cool (cover)

Für diejenigen, die sich für June Christy interessieren, ein CD-Tip, und zwar ihr 1955 aufgenommenes Album "Something Cool".

Dienstag, 24. Januar 2006

"The Age of Steam" | Jazz

The Age of Steam (cover)

Gestern habe ich bei einer Recherche eine ausnehmend gute Website über Gerry Mulligan - Bariton-Saxophonist, Arrangeur, Komponist, Bandleader - entdeckt. Eine der Platten (ich höre nach wie vor hauptsächlich Vinyl), die mir bestimmt schon an die zehn Jahre im Kopf herumgehen, ist das auch damals schon nicht ganz leicht zu findende Big-Band-Album "The Age of Steam" von 1971, das ich mir unbedingt kaufen wollte, nachdem ich mir - eigentlich per Zufall - eine wirklich sensationelle LP von Mulligans 'Concert Jazz Band' gekauft hatte (damals als KLJ-20021 auf dem italienischen Label KINGS OF JAZZ erschienen1). Gottseidank sind sämtliche Aufnahmen dieser Band mittlerweile von MOSAIC RECORDS als Limited Edition (7.500 Stück) wiederveröffentlicht worden. Für jeden, der auf anspruchsvollen, coolen, eruptiven, souverän arrangierten und gespielten Big-Band-Jazz steht, gibt es da nur eins: kaufen!

P.S.: "Jeru" war nicht nur der Spitzname, den Miles Davis Gerry Mulligan gegeben hat, sondern auch ein von Mulligan komponiertes und arrangiertes Stück, das auf dem Meilenstein "Birth of the Cool" von 1948/49 zu finden ist.
1 Anspieltip: "Out Of This World" von Harold Arlen und Johnny Mercer (der auch den Text zu "Midnight Sun" geschrieben hat).

"Midnight Sun" | Jazz

Auf der gestern erwähnten June Christy-Website habe ich einen wirklich wunderschönen Soundclip [MP3] von "Midnight Sun" (Hampton/Burke/Mercer) entdeckt, den June Christy begleitet lediglich von Klavier und Kontrabass1 singt. Allein die paar - vom Ansager und ihr selbst gesprochenen - Sätze zur Einleitung des Stücks ("Right you are, Jimmy Wallington!") sind, wenn auch etwas gestellt, absolut hörenswert - aber vermutlich nur für Nostalgiker wie mich!
1 Schon daran kann man sehen (und hören), wie gut sie ist!

June Christy | Jazz

June Christy, fotografiert von William P. Gottlieb (ca. 1947 - 48)

[ Foto: © Copyright by William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress. ]

Über das (für meine Geschmack allerdings etwas kitschige) "Tampico" vom Stan Kenton Orchestra bin ich auf eine Website über die Jazz-Sängerin June Christy gestossen. Was bei "Tampico" herausragt, ist nicht das Orchester (und auch nicht der Hintergrund-Sprechgesang der Bandmitglieder), sondern die wunderbar klare Stimme von June Christy. Während Kenton besonders während der Vierziger- und Fünfzigerjahre das Synonym für bombastischen Big-Band-Jazz war, steht die Stimme von June Christy dazu in erfrischendem Kontrast. Mit Recht war sie damals neben Anita O'Day eine der besten weissen Sängerinnen der ausgehenden Big-Band-Era. (Wer weiss übrigens noch, dass auch Doris Day ihre Karriere als Sängerin in der Band von Les Brown ("The Band of Renown") gestartet hat, bevor sie in Hollywood als Schauspielerin erfolgreich war?)

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Blog-Suche

 

Die Inhalte dieses Blogs stehen - falls nicht anders angegeben - unter einer Creative Commons License.

Status

Online seit 4458 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Nov, 06:29

Aktuelle Beiträge

Harley Benton Hb35 Vb...
Ich spiele mit dem Gedanken, mir im kommenden Jahr...
claus_01 - 20. Nov, 21:19
The Paul Butterfield...
Das ursprünglich "Raga" betitelte Stück...
claus_01 - 20. Nov, 18:48
Cream: "Spoonful"
Diese Version von Willie Dixons "Spoonful" wurde...
claus_01 - 20. Nov, 17:26
Eric Clapton interview...
Dieses 1968 aufgenommene Interview ist Teil des Films...
claus_01 - 20. Nov, 15:54
Otis Redding: "Just One...
Hier eine galaktische Live-Version von "Just One...
claus_01 - 20. Nov, 14:45

Credits

knallgrau

antville

helma

sorua

twoday-net

twoday-agb

rss-feed


Alternatives
Blogs
Buchtip
Comics
Computer
Computergrafik
Copyright
Design
Film und Fernsehen
Forschung
Fotografie
Geschichte
Gesellschaft
Gitarre
Hardware
Impressum
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren