Ich möchte an dieser Stelle wenigstens einen kurzen Hinweis auf ein Buch geben, das ich gerade lese, und zwar handelt es sich dabei um
"Unix Power Tools" von Shelley Powers, Jerry Peek, Tim O'Reilly et al.. Ich habe gerade erst angefangen (das Buch ist auf Englisch; eine deutsche Ausgabe gibt es anscheinend nicht), aber schon in der Einführung weht mir ein positiver, erfrischender Geist entgegen, der sich wohltuend vom Gros der nach Muster 08/15 gestrickten (insbesondere deutschen) EDV-Bücher abhebt, die sonst in den Buchhandlungen zu finden sind (was mit an der englischen Sprache liegen mag, die mir im Grunde genommen doch sympathischer ist als das Deutsche). Ein bischen erinnert mich der Stil an
Eric S. Raymonds Essay
"The Cathedral and the Bazaar" - einer wie ich finde faszinierenden Entdeckungsreise ins Land der
Open Source-Software-Entwicklung.
Was ich als sehr wohltuend empfinde: das Buch kommt, soweit ich gesehen habe, gänzlich ohne Screenshots aus - bei Unix, bei dem man/frau doch sehr viel über die Shell (die Textkonsole) machen kann (die z. B. unter Windows doch ein ziemliches Schattendasein führt), eigentlich auch logisch. Wie gesagt: ich bin erst am Anfang (ich habe mir das Buch, das doch fast 70 Euro kostet, in der
Württembergischen Landesbibliothek ausgeliehen), und vielleicht werde ich an dieser Stelle noch mehr berichten. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch ein Posting in einem englischsprachigen Forum, wo jemand dieses Buch als
das definitive Unix-Buch empfohlen hat.